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CASTOR 10.4.!
3 Transporte nach La Hague
Nach dem CASTOR ist vor dem CASTOR:
RotGrün hat jetzt nach dreijähriger Pause den ersten
CASTOR-Transport nach Gorleben durchprügeln lassen. Doch damit
nicht genug, der Gorleben-CASTOR soll nur der Türöffner
für eine Lawine von Atommülltransporten in die Wiederaufarbeitungsan-lagen
La Hague und Sellafield sein. Bereits für Dienstag, den 10.
April, ist die Wiederaufnahme der WAA-Transporte von Philippsburg,
Biblis und Grafenrheinfeld geplant.

Der Konsens wackelt, kippen wir ihn entgültig! Der breite
Widerstand gegen den Gorleben-CASTOR hat gezeigt, daß das
rotgrüne Projekt Stillegung der Anti-AKW-Bewegung
gescheitert ist. Von der Grenze bis ins Wendland haben viele tausend
Menschen gezeigt, daß sie nicht bereit sind, den Weiterbetrieb
der Atomanlagen zu akzeptieren! Zeigen wir, daß dies auch
an den AKW-Standorten der Fall ist!
Während der letzten drei Jahre haben sich in den Abklingbecken
der AKWs ungeheure Mengen an Atommüll
aufgestaut. Die verbrauchten Brennelemente können nicht mehr
entladen werden. Biblis B und Neckarwestheim
konnten ihre letzten Revisionen schon nicht mehr routinemäßig
durchführen. Ohne Transporte stände im Laufe
dieses Jahres die Abschaltung an.
Der CASTOR nach Gorleben soll als Türöffner dienen, um
die Weigerung der französischen Regierung aus dem
Weg zu räumen, weiteren Atommüll aus Deutschland anzunehmen.
Hier wird die Heuchelei in den Propagandasprüchen offensichtlich,
wir dürften uns nicht gegen den Castor nach Gorleben wehren,
da dies unserer nationalen Verantwortung der Müllrücknahme
widerspreche. Nach den offiziellen Planungen soll sich Ende des
Jahres mehr deutscher Atommüll in Frankreich befinden als jetzt.
Auftaktdemo
Sonntag,
08. April, 14 Uhr
Philippsburg
Marktplatz
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Also statt nationaler Verantwortung: internationale Solidarität!
Werden wir unserer Verantwortung gegenüber den
Menschen um die WAAs gerecht. Sorgen wir dafür, daß die
Atomindustrie nicht noch mehr Nuklearmüll dorthin
verschiebt, verhindern wir jetzt die WAA-Transporte.
Denn die Betreiber würden am liebsten zur Normalität von
der Zeit vor dem Transportestopp zurückkehren und
mindestens jede Woche einen Transport rollen lassen, um ihre überquellenden
Abklingbecken zu lehren.
Das können und müssen wir verhindern. Der Widerstand in
Ahaus und Gorleben hat die Zahl der tatsächlich
durchgeführten gegenüber den geplanten Transporte drastisch
reduziert. Das kann uns auch bei den Transporten
in die WAA gelingen, indem wir die Kosten so in die Höhe treiben,
daß es nicht mehr möglich sein wird, diese
Transporte in beliebiger Zahl durchzuführen. Es liegt an uns
zu verhindern, daß mit dem Transport nach Gorleben
die Verstopfung der AKWs beendet wird.
Deshalb: Kommt nach Philippsburg und stellt Euch quer - genauso
wie bei dem CASTOR nach Gorleben. Zeigen
wir, daß die erstrebte Normalität wöchentlicher
WAA-Transporte und des schier endlosen Weiterbetriebs der
AKWs auf unseren entschiedenen Widerstand treffen wird!
Außerdem: es scheint so zu sein, daß Frankreich nur
einer begrenzten Zahl von WAA-Transporten zugestimmt
hat. Wichtig ist für die französische Regierung, daß
auch der zweite Gorleben-CASTOR im Herbst rollt! D.h. je
mehr Druck wir jetzt bei den WAA-Transporten machen, desto schwieriger
wird die Durchführung des zweiten
CASTORs in diesem Jahr und desto wahrscheinlicher, daß Frankreich
die WAA-Transporte wieder stoppt.
Die südwestdeutschen Anti-AKW-Gruppen setzen bei diesem Drei-Standorte-Transport
den Schwerpunkt ihrer
öffentlichen Mobilisierung auf das AKW Philippsburg und rufen
auf, dort massenhaft präsent zu sein. Aber die
Strecken quer durch Deutschland sind lang...
Alle drei Transporte sollen in Wörth bei Karlsruhe zusammengekoppelt
werden und als ein Zug in Lauterbourg die
Grenze nach Frankreich überqueren. Unser Streckenkonzept: Nach
den Aktionen in Philippsburg gehen wir zur
Strecke Wörth - Lauterbourg und zeigen ein weiteres Mal, daß
wir die Wiederaufnahme der WAA-Transporte nicht akzeptieren.
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Infotelefon: 0175/7112894
EA: 0721/3545741
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Philippsburg:
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Die örtlichen Verhältnisse:
Der Gleisanschluß (Stichgleis) des AKW mündet beim
Bhf. Philippsburg in eine nicht elektrifizierte DB-Nebentrecke.
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Infos im Internet:
http://home.t-online.de/home/anti-atom
www.sortirdunucleaire.org,
http://neckarwestheim.antiatom.de
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Zentrale Treffpunkte:
- Bhf. Philippsburg (Info-Bus)
- Bahnübergang Landstraße L 555/AKW-Gleis
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Übernachtungsmöglichkeit:
Wird organisiert, aber bereitet Euch auf staatliche Widrigkeiten
vor...
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Karten:
TK 50.000: L 6716 Blatt Speyer, TK 25.000: 6716 Blatt Germersheim
Karte
zum download
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Wörth
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Karten:
TK 25 000, 6915 Blatt Wörth a. Rhein & 7015 Rheinstetten.
1:50 000 Offizielle Wanderkarte Blatt 33 Karlsruhe und Umgebung
Karte zum download
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Widerstand kostet Geld, also spendet:
Koordinationskreis Phillippsburg, Volksbank Karlsruhe,
Kto-Nr.: 6633370, BLZ 66 19 0000
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Castor stoppen
Atomanlagen stillegen
SOFORT!
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