Kein Atommüll in die WAA!
Wir stellen uns quer!
--------------------------- DIENSTAG, 10.
APRIL 2001 ---------------------------
Am
10. April soll der erste WAA-Transport aus den AKWs Philippsburg,
Grafenrheinfeld und Biblis nach La Hague rollen.
Die südwestdeutschen Anti-AKW-Gruppen haben beschlossen sich
nicht auf die Zersplitterungstaktik des Attomstaats einzulassen,
sondern bei d i e s e m Transport den Schwerpunkt auf Philippsburg
als Hauptaktionspunkt zu legen.
Dorthin läuft unsere öffentliche Mobilisierung! Unser
Streckenkonzept sieht vor, daß sich nach den Aktionen in Philippsburg
alle an die Strecke Wörth (wo der Zug zusammengekoppelt werden
soll) - Lauterbourg begeben, um dann dort gegen alle drei Transport
anzugehen.
Auftaktdemo war am So. 8.4. 14.00 Marktplatz Philippsburg,
sind wir in der Region, um gegen Überraschungen gefeit zu sein.
Der Transport wird weiter für Dienstag, den 10.4., morgens
erwartet.
Bleibt auf dem aktuellen: Infotelefon: 0175/7112894, oder per email
Nach den Aktionen in Philippsburg geht´s in Wörth/Lauterbourg
Richtung Grenze weiter!
Treffpunkt dort am S-Bahnhof Maximiliansau-West (Infobus ab Di.,
9 Uhr).
Flugis/Plakate:
in der Kürze der Zeit ist eine Verschickung von Flugblättern
und Plakaten natürlich unmöglich. Aber wir haben ein Flugblatt
und einen Einkleber für noch vorhandene Plakate vorbereitet
und als PDF-Datei ins Netz gestellt.
Download bei : www.hessenbaden.de
Druckt sie aus, kopiert und verteilt/verklebt sie!
Der Atomkonsens wackelt seit dem Widerstand gegen den Gorleben-Castor!
Zéigen wir jetzt, daß wir gegen das gesamte Atompragramm
antreten.
Wir werden den Druck massiv erhöhen, damit die internationale
Atomindustrie gestört wird, damit internationale Solidarität
keine leere Phrase ist.
Dieser
Transport ist besonders wichtig und da viele von den Aktionen in
Wörth und im Wendland ausgepowert sind, brauchen wir jetzt
jede und jeden!!! Rafft Euch nochmal auf, fragt alle die bisher
zögerlich waren, jetzt brauchen wir wirklich alle!!!
Kommt unbedingt zur Auftaktdemo, dies ist für die Polizei der
Gradmesser unseres Widerstands!!!
Wir brauchen DICH!
Kommt allein zum Infobus oder bildet kleine Aktionsgruppen und überlegt
wo Ihr was machen könnt. Auch wenn immer mal wieder Leute an
den Gleisen stehen und "nur" protestieren erhöht
das den Aufwand ungemein und es gibt mehr Kilometer wie Polizisten...
Und
an die Leute im Norden: bisher sind wir immer zu euch gekommen,
jetzt brauchen wir eure Unterstützung, dringend! Ihr wisst,
jeder Castor, der nach La Hague rollt, soll irgendwann nach Gorleben
zurück kommen und Trittins Vorwurf, Blockaden von Rücktransporten
wären unmoralisch, läßt sich am besten durch massive
Blockaden der Hintransporte widerlegen.
Gorleben
ist überall!
Wir
brauchen Eure Erfahrung, Eure Kraft, Euren Widerstand.
Wir brauchen einfach Jede und Jeden.
Gemeinsam stellen wir uns quer!
Mit solidarischen Grüßen
einige südwestdeutsche anti-atom-gruppen
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