Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim 
AKW-Weiterbetrieb durch genehmigte CASTOR-Transporte gesichert
Anti-AKW-Bewegung kündigt Widerstand an!
     
    Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
    c/o Demokratisches Zentrum Ludwigsburg, Wilhelmstr. 45/1, 71638 
    Ludwigsburg
    Fon: 07141 / 90 33 63 * Fax 07141 / 92 39 91 

    PRESSEERKLÄRUNG  26.01.2000

    AKW-Weiterbetrieb durch genehmigte CASTOR-Transporte gesichert
    Anti-AKW-Bewegung kündigt Widerstand an!

    Pressekonferenz vor Tor 2 GKN am Do., 27.01., 11 Uhr

    Heute hat das BfS wie nicht anders erwartet den Transport von 6 
    CASTOR-Behältern vom Typ V/19 aus dem AKW Neckarwestheim, sowie aus 
    Biblis und Philippsburg nach Ahaus genehmigt. Damit hat die ehemalige 

    Anti-Atom-Partei Bündnis´90/Die Grünen den Weg für den ungestörten 
    Weiterbetrieb dieser AKWs freigemacht! Das ist der eigentliche Zweck 
    der derzeitigen Genehmigung: Die drohende Stillegung von AKWs wegen 
    voller Abklingbecken zu vermeiden! Für die AKW-Standorte heißt das, 
    daß mit hochradioaktivem Müll beladene Castorbehälter auf dem AKW-
    Gelände herumstehen und das Gefahrenpotential dort weiter erhöhen.

    Die Atomwirtschaft hat allen Grund "grünen" ExpertInnen für den 
    Phantasiereichtum dankbar zu sein, mit dem diese ihnen den 
    Weiterbetrieb ihrer Anlagen ermöglichen und ihnen quasi als 
    Morgengabe der Konsensgespräche Löcher im Atomgesetz aufzeigen! Denn 
    diese Genehmigung wird dazu führen, daß die Umgangsmenge des 
    radioaktiven Inventars über den genehmigten Rahmen hinaus erhöht 
    wird, was im Grunde genehmigungspflichtig ist. Die entsprechenden 
    Genehmigungen fehlen. Wir bezweifeln die rechtliche Zulässigkeit 
    dieses Verfahrens und werden entsprechende Prüfungen veranlassen.

    Damit ist der Einstieg in die Endlagerung von Atommüll an den 
    Standorten getan. Wir betrachten diese Genehmigung als Ermächtigung 
    zur Einrichtung von als solchen nicht genehmigten Zwischenlagern, 
    dies wird niemals akzeptiert werden. 

    Die Anti-AKW-Bewegung bereitet sich ab sofort verstärkt auf 
    Widerstandsaktionen gegen die Transporte vor. Für den Fall, daß die 
    Transporte tatsächlich rollen sollten, kündigt die Anti-AKW-Bewegung 
    schon jetzt heftigen Widerstand an. Dies gilt selbstverständlich auch 

    für den Fall, daß zusätzlich noch Transporte in die 
    Wiederaufarbeitungsanlagen genehmigt werden.

    Die Anti-AKW-Bewegung wird ihre Ziele nicht dem rotgrünen 
    Konsensgeschacher unterordnen. Unser Ziel bleibt weiterhin:
    > Die sofortige Stillegung aller Atomanlagen!

    Wir laden sie herzlich zu unserer Pressekonferenz morgen in 
    Neckarwestheim ein. Ralf Peters (HessenBadenPlenum/Biblis), Jochen 
    Stay (Kampagne X1000 mal quer-überall) sowie die Pressesprecher des 
    Aktionsbündnis, Heidi Lindstedt und Herbert Würth stehen ihnen ab 11 
    Uhr vor Tor 2 des AKW Neckarwestheim für weitere Informationen zur 
    Verfügung. Für schöne Foto-Motive wird gesorgt.
     
     


aufkleber

aktuell

termine

zurück zu
presse-
erklärungen

lokalpresse

infos zum
aktionsbündnis

obrigheim

castor ahaus ´98

links

download

Mail an Aktionsbündnis
mail

Startseite