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Pressemitteilung
vom 19 März 2001
(Übersetzung nach Anfrage vom Reseau von Markus Pflüger,
Original und Fahrplan siehe unten)
INFORMATION
EXCLUSIVE :
Das französische
Netzwerk Atomausstieg "lüftet das Geheimnis über
einen Atommülltransport"
Am 15. März
2001, verbot das Gericht von Cherbourg mit Bezug auf
Greenpeace, die Entladung und Beförderung von australischem
Atommüll zur
Wiederaufarbeitungsanlage La Hague durch die französische
Gesellschaft
für Nuklearmaterial (COGEMA)..
Am 26. März,
wird ohne jede Transparenz Atommüllzug Frankreich von West
nach Ost durchqueren, um diesen zurück nach Deutschland
zu bringen.
Dieser Transport eröffnet die Wiederaufnahme der seit 1998
unterbrochenen Atommülltransporte zwischen Frankreich und
Deutschland.
Weil es
unzumutbar ist, daß die Bürger eine weiteres mal
vor vollendete
Tatsachen gestellt werden, veröffentlicht das Netzwerk
Atomausstieg die
genauen Orte und Uhrzeiten der Durchfahrten (alle Bahnhöfe
und zeiten),
dieses neuen Schienentransportes von hochradioaktivem Material
(eine bis
heute vertrauliche Information).
Dieser Transport,
den die Atomindustrie gerne geheimgehalten hätte,
fährt am Montag 26. März um 6:30 h am Bahnhof von
Valognes (Manche) ab
und kommt um 23 h an der Grenze zu Deutschland in Lauterbourg
(Bas-Rhin)
an
[siehe http://www.sortirdunucleaire.org/une.htm ].
Weder die
betroffenen Kommunen, noch die Bevölkerung, noch die
Angestellten der französischen Bahn (SNCF) wurden über
die Durchfahrt
dieses Transportes informiert!
Schlimmer noch, trotz des Engagements das diesem Thema in der
Vergangenheit zu Teil wurde, wurde das Nationale Komitee über
Hygiene,
Gesundheit und Arbeitsbedingungen (CHSCT) der Bahn nicht auf
diesen
hochgefährlichen Transportes angesprochen!
In Deutschland
haben die Polizisten die mit dem Schutz des Transports
beauftragt sind, die strenge Anweisung sich mehr als 7 Meter
entfernt zu
halten. In Frankreich wurden dagegen keinerlei Sicherheitsanweisungen
erteilt, obwohl der Transport viele Zwischenstopps einlegt,
und
Lokwechsel geplant sind.
Die Zugentgleisung in Narbonne am Wochenende des 10 /11. März
erinnert
uns daran, daß Zugunfälle möglich sind. Welche
Maßnahmen wurden
ergriffen, daß so ein Unfall zwischen Valognes und Lauterbourg
ausgeschlossen werden kann? Zweifel sind geäußert
worden über den
Zustand der Gleise zwischen Hausbergen und Lauterbourg (67),
hinzu
kommt, daß die Transportroute sich in unmittelbarer Nähe
eines
Aufenthaltsraums von Bahnarbeitern befindet.
Um diese
fehlende Transparenz anzuprangern, ruft das Netzwerk
Atomausstieg (mit 613 Mitgliedsorganisationen) seine Anhänger
genauso
wie die Anwohner auf gewaltfrei entlang der Zugstrecke zwischen
Frankreich und Deutschland zu demonstrieren.
.
Drei symbolische Kundgebungen sind schon vorgesehen: am Samstag
den 24.
März in Caen (14), Sotteville-les Rouen (76) und in Kehl
(nahe
Strasbourg). Das Netzwerk "Sortir du nucléaire"
ruft (die Ansicht des
Europaparlaments teilend) auch alle Bürgermeister durch
deren Kommunen
dieser hochgefährliche Transport rollt auf diesen Transport
durch eine
Anweisung zu stoppen, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten
Pressekontakt:
Philippe BROUSSE : 04 78 28 29 22 ou Alain RIVAT : 06 67 67
27 74
oder Pascal BRAUD : 06 80 127 720
oder Jean-Yvon LANDRAC : 02 99 77 31 70 (spricht deutsch)
Rede des
Réseau in Ahaus am 15 Februar 2001 unter:
http://www.sortirdunucleaire.org/archives/divers/cp18022001vf.htm
Alles über die Demonstrationen vom 24 bis 26 März
unter:
http://www.sortirdunucleaire.org/une2.htm
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