"Unser
Lachen wird sie besiegen!"
Fünfjähriges Geburtstagsfest des Aktionsbündnis
CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
Am
Samstag, den 8. Dezember feierte das Aktionsbündnis
CASTOR-Widerstand Neckarwestheim sein fünfjähriges
Bestehen mit einem Fest im Demokratischen Zentrum in
Ludwigsburg. Es wurde im November 1996 aus Anlaß
des damals bevorstehenden CASTOR-Transportes von Neckarwestheim
nach Gorleben gegründet.
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hier...
Terror-Anschläge
gegen AKWs?
Anti-Atom-Herbstkonferenz:
Die Nutzung der Atomkraft ist
immer noch ein politisch relevantes Thema
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Die
Herbstkonferenz der Anti-Atomkraft-Bewegung
:
Die Nutzung der Atomkraft ist immer noch ein
politisch relevantes Thema.
Atomkraftgegner aus dem gesamten Bundesgebiet
beraten über das weitere Vorgehen gegen "normalen"
Betrieb von Atomanlagen
Auf
der Herbstkonferenz der Anti-Atomkraft-Bewegung
vom 23. bis 25. November in Leipzig haben sich
150 TeilnehmerInnen aus dem bundesweiten Anti-Atomkraft-Spektrum
getroffen. Themen waren der Krieg in Afghanistan,
der Diskurs um die "innere Sicherheit",
die Auswertung vorhandener und eine Neuorientierung
auf neue Anti-Atom-Kampagnen.
Presseerklärung
zur Herbstkonferenz in Leipzig
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Anti-Atom-Demo
in Colmar "Sortir de
l'âge du nucléaire"
Am
20. Oktober 2001 finden in ganz Frankreich in
fünf verschiedenen Städten Großkundgebungen
unter dem Motte "Aus dem Atomzeitalter aussteigen"
statt. Wir in Süddeutschland mobilisieren
zu der Großdemo in Colmar (auf der franz.
Seite bei Freiburg)
Abgesehen
davon, daß wir es wichtig finden, unsere
Solidaität mit den französischen AtomkraftgenerInnen
auszudrücken, befindet sich auch in nächster
Nähe das älteste französische Atomkraftwerk,
das AKW Fessenheim,
welches eine Gefahr für die gesamte Region
bedeutet.
Es
wäre also prima, wenn möglichst viele
sich dazu entschliessen könnten, am 20. Oktober
in Colmar ein Zeichen gegen die atomare Bedrohung
auch in Frankreich zu setzen!
Etwa
3000 Menschen beteiligten sich an der bunten und
eindrucksvollen Demo!
Quelques fotos de la manifestation 'Sortons...'
a Colmar le 20.10.01: http://www.pixum.de/viewalbum/?id=176573
weitere
infos: http://www.sortirdunucleaire.org/rezo2001/20102001.htm
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GKN:
erneut Stöfall:
Januar
2001: Castor-Transport nach Ahaus vorerst ausgesetzt
"Es
wird fiktiv so getan, als seien sie bereits abtransportiert"
- So der GKN-Kommentar zu der Anweisung des grünen
Umweltministers Trittin, den Transport nach Ahaus nicht
mit einem massiven Polizeiaufgebot nach Ahaus durchzusetzen.
Durch diese Weisung wird entgegen der atomrechtlichen
Genehmigung das radioaktive Inventar der Neckarwestheimer
Anlagen erhöht. Die atomrechtlich vorgeschriebenen
freien Plätze im Abklingbecken, für den Fall,
dass eine Entladung der Castoren und des Reaktors notwendig
ist, stehen somit nicht mehr sicher genug freie Plätze
im Abklingbecken zur Verfügung. Den Weiterbetrieb
sichern - auch hier oberste Maxime. Unter den jetzt gegebenen
Umständen kann GKN seine Revision mit Brennelementewechsel
ab April durchführen, ohne Castor-Transport nach
Ahaus. Trotz überlaufender Abklingbecken und nach
wie vor ungeklärter Entsorgung darf weiterproduziert
werden - rot-grüner "Atomausstieg" im Konsens.
Das
ganze ist auch rechtlich höchst fragwürdig,
wie auch von Betreiberseite zugegeben wird. Näheres
hierzu unter
GKN
kann seinen Antrag auf den Ahaus-Transport nicht zurückziehen,
da das ganze fragwürdige Konstrukt hinfällig
würde. Wann der Transport jetzt durchgeführt
werden soll, ist bis jetzt noch nicht bekannt.
Seit
31. Januar ist klar, dass die Atommüll-Transporte
zwischen Frankreich und Deutschland wieder rollen können.
In der deutsch-französischen Vereinbarung heisst
es, dass jährlich 2 Rücktransporte aus La Hague
stattfinden sollen. Dafür ist jetzt wieder der Weg
frei in die Wiederaufarbeitungsanlagen von La Hague und
Sellafield...
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Presseerklärung des Bundeskanzleramts
zur
deutsch-französischen "Einigung"
Immer
noch!!
Gemeint sind wir alle -
"Maulwürfe" `98: Bitte um
Hilfe für Prozeßkosten
"Maulwürfe"
unter der Bundesstraße halten Castor auf. Erst am
späten Nachmittag gelingt der Polizei die Räumung
eines Tunnels ... titelte die taz.
Wir, zwei "Nötiger", wurden auf frischer
Tat ertappt, als wir uns am 19.3.1998 während eines
Atomtransportes von Walheim (Neckerwestheim) nach Ahaus
in einem "Maulwurfstunnel", der 1m unter-halb der Transportstraße
sechs Meter tief, entlang ging, festketteten und so den
Castor-Transport "nötigten" zu stoppen. Nun müssen
wir dem "Rechtsstaat", den wir nötigten sein Castor
für kurze Zeit zu stoppen, auf gerichtlicher Ebene
Rechnung tragen. Wir brauchen Geld.
Der
Plan klappte, die Aktion war erfolgreich. Sie wurde zu
einem weiteren Baustein der "Öffentlichkeitsarbeit"
gegen die Castortransporte und sie stoppte den Transport
(wenn auch leider nicht für im-mer) dann doch für
immerhin 1:32 h, was deren Transportpreis in die Höhe
trieb. Zwei Jahre kochte der Staat auf kleiner Flamme,
um es in der damaligen politischen Situation der Jahre
98/99 (Gedankenstütze: Skandal um verstrahlte Transporte
und kurzweilige Einstellung der Castortransporte) nicht
zum Skandal kommen zu lassen. Nun, in Zeiten, in denen
sich die politischen Wogen glät-ten, Rot-Grün
sich immer mehr der Wirt- schaft verschreibt und der Atomausstieg
für das Jahr 2032 besiegelt wurde, soll nochmals
die starke Hand des Gesetzes, die STÖRER der letzten
Jahre zur Ordnung rufen und sie für die Zukunft abschrecken.
Nach dem ersten Strafprozess beliefen sich unsere Kosten
auf 7200,-DM. Im Mai diesen Jahres zog das Regierungspräsidium
Stuttgart mit einer Zahlungsaufforderung (Schadensersatz)
in einer Höhe von 6000,- DM nach, die es noch zu
zahlen gilt. Summa summarum 13.200,-DM
Das
heißt: Zur Zeit, brauchen wir jede unterstützende
Mark, um die staatlichen Grapsch-Hände loszuwerden.
Wir hoffen auf eure unterstützenden Spenden!
P.S.
Nach dem neuesten Stand, ist die Polizei des damalig leitenden
Einsatzes am prüfen, ob nicht auch (Teil-)Kosten
des Polizeieinsatzes den "Störern" in Rechnung gestellt
werden kann. Das hieße für uns weitere Verfahren
und noch mehr Kosten, denn so Hubschrauber-Rundfahrten
sind nicht billig und auch der Stundenlohn der' SEKIer
summiert sich.
Konto:
Kontoinhaber: Martensen, Spendenkonto: 621 156 207, BLZ:
200 100 20, Postbank Hamburg