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Januar
2001: Castor-Transport nach Ahaus vorerst ausgesetzt
"Es
wird fiktiv so getan, als seien sie bereits abtransportiert"
- So der GKN-Kommentar zu der Anweisung des grünen
Umweltministers Trittin, den Transport nach Ahaus nicht
mit einem massiven Polizeiaufgebot nach Ahaus durchzusetzen.
Durch diese Weisung wird entgegen der atomrechtlichen
Genehmigung das radioaktive Inventar der Neckarwestheimer
Anlagen erhöht. Die atomrechtlich vorgeschriebenen
freien Plätze im Abklingbecken, für den Fall,
dass eine Entladung der Castoren und des Reaktors notwendig
ist, stehen somit nicht mehr sicher genug freie Plätze
im Abklingbecken zur Verfügung. Den Weiterbetrieb
sichern - auch hier oberste Maxime. Unter den jetzt gegebenen
Umständen kann GKN seine Revision mit Brennelementewechsel
ab April durchführen, ohne Castor-Transport nach
Ahaus. Trotz überlaufender Abklingbecken und nach
wie vor ungeklärter Entsorgung darf weiterproduziert
werden - rot-grüner "Atomausstieg" im Konsens.
Das
ganze ist auch rechtlich höchst fragwürdig,
wie auch von Betreiberseite zugegeben wird. Näheres
hierzu unter
GKN
kann seinen Antrag auf den Ahaus-Transport nicht zurückziehen,
da das ganze fragwürdige Konstrukt hinfällig
würde. Wann der Transport jetzt durchgeführt
werden soll, ist bis jetzt noch nicht bekannt.
Seit
31. Januar ist klar, dass die Atommüll-Transporte
zwischen Frankreich und Deutschland wieder rollen können.
In der deutsch-französischen Vereinbarung heisst
es, dass jährlich 2 Rücktransporte aus La Hague
stattfinden sollen. Dafür ist jetzt wieder der Weg
frei in die Wiederaufarbeitungsanlagen von La Hague und
Sellafield...
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Presseerklärung des Bundeskanzleramts
zur
deutsch-französischen "Einigung"
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