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CASTOR-Alarm
Neckarwestheim/südwest 2003 bis 2005 - Rückblick zu Aktionen
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2005
CASTOR-Proteste
auch in Südwestdeutschland erfolgreich
Gorleben-Castor
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"Nix tun war gestern!"
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Der
Castor-Transport rollte und stand im Südwesten am Sonntag,
den 20. November 2005.
In der Nähe von Bietigheim am Klärwerk haben 12
Anti-Atom-AktivistInnen ab 16:10 Uhr den CASTOR-Transport
mit einer Sitzblockade 1:34 h lang aufgehalten. Relativ schnell
waren alle AktivistInnen wieder auf freiem Fuß, nachdem
sie kurzzeitig in Gewahrsam genommen worden waren.
Von Seiten der Polizei werden bereits Ermittlungsverfahren
wegen "Gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr" geführt!
(§
315 StGB)
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Konto
für Spenden zur juristischen Nachbearbeitung
(Aktionsbündnis Soli-Konto)
Demokratisches Zentrum, Volksbank Ludwigsburg, BLZ 604
901 50, Konto 244 740 003, Stichwort "castor 05"
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Anlässlich
des Castortransportes, der auch durch den Karlsruher Hauptbahnhof
fahren wird, fand am 29.10. die südwestdeutsche Auftakt-Demonstration
zum Castor statt. Unter dem Motto "Ausgestrahlt! - Schluss
mit der Atomenergie - Umsteigen auf erneuerbare Energien"
beteiligten sich ca 300 AKW-GegnerInnen an einer bunten und
ausdrucksstarken Demo.
Am
7. November fanden auch im Südwesten zahlreiche Mahnwachen
anlässlich des Todestages
von Sebastien Briat, der vor einem Jahr vom Castor bei
einer Geschwindigkeit von 98 km/h erfasst und getötet
wurde, statt.
Schluss
mit der Atomenergie und dieser Atompolitik!
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Letzter
Castor-Transport aus dem AKW Stade nach La Hague
am 26./27. April
Zahlreiche
Proteste beim Transport am 19. Tschernobyl-Jahrestag
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Castorblockade in Stade
(Quelle indymedia), Castor-Stopp in Schifferstad (Quelle "Die
Rheinpfalz) und
Internationale Blockade in Frankreich (Quelle: indymedia)
2004
WAA-Castor
aus dem AKW Stade / 15.12.
Zug hält trotz
zweier Stopp-Gruppen nicht vor Barrikade
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Nach Berichten
auf Indymedia musste der der Atomzug aus dem AKW Stade am
Mittwoch, den 15.12., für zwei Stunden stehen, da er
in eine Barikade auf den Gleisen gefahren ist.
Die Warnungen zweier Stop-Gruppen wurden ignoriert.
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Am 7. November wurde der französische Atomkraftgegner
Sébastien Briat durch den Castorzug überollt und getötet.
Wir trauern mit der Familie und den FreundInnen des Getöteten.
Es fehlen die Worte, unsere Gefühle angemessen zu beschreiben.
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Gorleben-CASTOR
2004
Gedrückte Stimmung
nach tödlichem Unglück in Frankreich
CASTOR- Transport durch
Süddeutschland mit Demonstrationen und Mahnwachen begleitet
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(Aus
der Presse-Info der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen
vom 7.11. nach der Durchfahrt des Castors in Süddeutschland)
Überschattet vom Tod eines jungen Mannes, ist der CASTOR-Transport
mit Atommüll heute durch Süddeutschland gefahren. Bei Nancy
fand eine erfolgreiche Blockadeaktion statt, die den Atommüllzug
etwa zwei Stunden aufhalten konnte. Auf der weiteren Fahrt
durch das Elsass kam auf tragische Weise bei Avricourt ein
junger Mann ums Leben, der an einer Blockadeaktion teilgenommen
hatte. "Wir sind tief erschüttert und können es immer noch
nicht richtig fassen," so ein Sprecher der südwestdeutschen
Anti-Atom-Initiativen. "Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen
dies auf künftige Transporte haben wird. Da zum Unfallhergang
noch keine verlässlichen Informationen vorliegen, sollte eine
schnellstmögliche Aufklärung erfolgen."
Im
badischen Oberhausen-Rheinhausen fand am Transportwochenende
ein Widerstandscamp statt, an dem etwa 50 Personen teilnahmen.
Vom Camp aus marschierten die AtomkraftgegnerInnen am Samstag
mittag zum Bahnhof Wiesental, wo eine Demonstration stattfand.
Optischer Höhepunkt war der als CASTOR-Behälter geschmückte
Trecker, der die Demonstration anführte. Trotz der großen
Betroffenheit aufgrund des tödlichen Unfalls erhielten die
AtomkraftgegnerInnen das Camp aufrecht und erfuhren dabei
breite Unterstützung durch die lokale Bevölkerung.
Am
Sonntagsspaziergang von Maximiliansau (Wörth / Karlsruhe)
in Richtung Lauterbourg entlang der deutschen Transportstrecke
nahmen etwa 80 AtomkraftgegnerInnnen teil. Der Großteil von
ihnen fand sich als Reaktion auf den Todesfall zu spontanen
Trauermahnwachen in Wörth, Karlsruhe und Mannheim zusammen.
Auch in Darmstadt versammelten sich etwa 60 Menschen am Bahnhof.
Im Umfeld des Widerstandscamps, in Wörth und in Mannheim sowie
in Mannheim-Friedrichsfeld wurden am Sonntag abend 22 AtomkraftgegnerInnen
von der Polizei in Gewahrsam genommen. Inzwischen sind alle
wieder auf freiem Fuß. Die Pressestelle der südwestdeutschen
Anti-Atom-Initiativen wurde während des gesamten Transportwochenendes
von Zivilfahndern beobachtet. Am 7.11. wurden bei allen ein
-und ausgehenden Personen die Personalien festgestellt.
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Von
wegen Atomausstieg...
Letzter Atommüll-Transport aus GKN nach
Sellafield
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Am
03. Februar startete im AKW Neckarwestheim um 9.30 Uhr der
nach Betreiberangaben letzte Transport in die britische "Wiederaufarbeitungsanlage"
Sellafield. Der Atom-Zug verlies Walheim am folgenden Tag
früher als erwartet um 9 Uhr. In der Nacht vor der Zugabfahrt
wurden AtomkraftgegnerInnen in Gemmrigheim in Gewahrsam genommen
Für die AtomkraftgegnerInnen gibt es mit diesem letzten
Abtransport nichts zu feiern. Mit dem Bau des Zwischenlagers
wird die Atommüllproduktion auch in Neckarwestheim für
Jahrzehnte festgeschrieben. Derweil lagern Sellafield hunderte
von Tonnen hockradioaktiver Atommüll, deren Entsorgung
völlig ungeklärt ist.
Bundesweit stehen zahlreiche Atommüll-Transporte für
die Zukunft an.
Die Atommüll-Produktion muss sofort gestoppt werden.
Alle anderen Wege sind, auch wenn sie "Atomausstieg"
genannt werden, riskant und völlig verantwortungslos.
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Es
ist alles gesagt . Es hat sich nichts geändert. Zeit zum handeln!
10.12.: Castor in Rockenhausen für 2:20
h gestoppt!
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Der
Atommüllzug nach La Hague stand 2 Stunden und 22 Minuten vor
Rockenhausen! Grund dafür waren zwei AKW-Gegner, die
mit einem Rohr am Gleis die Weiterfahrt des Zuges verhinderten.
(Der obige
Titel ist übrigens vom schönen neuen Kalender der
Zeitung "anti-atom
aktuell".)
Ein
ausführlicher Bericht zum Castor-Stopp erschien in "Die
Rheinpfalz":
"Die
langsame „Flex" lässt den Lokführer fluchen"
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10./11.
November
2003
CASTOR-Transport von La Hague nach Gorleben
Erfolgreicher und vielfältiger Protest
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Im
Rahmen des südwest - Streckenkonzepts
10.11., 16 Uhr: Kultur und Widerstand am Bietigheimer Bahnhof
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Montag,
10. November, 16 Uhr
CASTOR-Alarm im Bahnhof Bietigheim
Kultur
und Widerstand gegen Atomkraft: Nach bisher vorliegenden Informationen
soll am kommenden Montag der Castor-Zug aus der französischen
"Wiederaufarbeitungsanlage" La Hague nach Gorleben den Bietigheimer
Bahnhof passieren. AtomkraftgegnerInnen aus der Region Neckarwestheim
laden deshalb ab 16.00 Uhr zu einer Protest-Veranstaltung
auf dem Bietigheimer Bahnhofsplatz ein.
Im Kulturprogramm: "Strahlende" Unterhaltung mit Gilbért Jeandou.
Presseankündigung:
Kultur
und Widerstand gegen Atomkraft
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Philippsburg,
22.10.03: Castor nach La Hague
Fahndungen, Hausdurchsuchung und Festnahme
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In
dieser Woche rollte erneut ein Sammeltransport mit verbrauchten,
hochradioaktiven Brennelementen in die "WAA" La
Hague. Der Zug transportierte Atommüll aus den AKWs Philippsburg
(3 Behälter), Brockdorf (2) und Stade (2). Der Atom-Zug
hat die deutsch-französische Gerenze am frühen Abend
bei Saarbrücken überquert. Nord- und Südzug
wurden wie schon früher in Neunkirchen zusammengekoppelt.
Bereits
am Vorabend des Transports fanden in Philippsburg Protest-Aktionen
statt. Am Transporttag nahm die Polizei einen Mensch der örtlichen
BI in Philippsburg fest und führte eine Hausdurchsuchung
durch. Nach weiteren AKW-GegnerInnen wurde gefahndet. Als
Anlass wurde ein auf Gleisen liegendes Blechstück genannt,
welches am frühen Morgen einen ICE zum halten gezwungen
hatte (DPA-Meldung).
Infos
von und ausführlicher bei http://germany.indymedia.org
(Seite zum Philippsburg-Castor)
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4.
Castor-Transport des Jahres aus dem AKW Neckarwestheim
Erneut 9 Behälter
nach La Hague und Sellafield "entsorgt"

01.07.03
"Kein Stopp des Transports", so die Presseinfo
der Polizeidirektion Ludwigsburg. Zuvor wurden von der Polizei
bei der Gewahrsamnahme die Fotos vom Protest gelöscht
- einige allerdings nur für vorübergehend...
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Am 18.
September wurden im AKW Neckarwestheim erneut drei leere
Excellox-Behälter angeliefert und im AKW umgehend mit der
Beladung begonnen. Im Gegensatz zu früheren Transporten
dauerte die Beladung der Behälter diesesmal wesentlich
länger; Gründe hierfür sind bisher nicht
bekannt.
Am
Dienstag, 7. Oktober, ist um 10 Uhr ist aus dem AKW Neckarwestheim
der Strassentransport gestartet. Eine Gruppe AtomkraftgegnerInnen
protestierte bei strömendem Regen mit Transparenten an der
dichtbefahrenen B27 in Kirchheim gegen die ungebremste Atommüll-
Produktion und -Verschiebung. Der Transport wurde von ca.
100 Polizei- Menschen beschützt. Gewahrsamnahmen gab es
dieses Mal nicht.
Am Abend des gleichen Tages erreichte um 18.20 Uhr der Zug
mit zwei Atommüllbehältern aus dem AKW Grafenrheinfeld die
Neckarwestheimer Castor-Verladestation. Der Zug führ ohne
Hubschrauberbegleitung.
Bereits deutlich vor 10 Uhr startete am Folgetag der Zug
aus Walheim nach Wörth/Lauterbourg; Grenzübertritt
dort um 13.30 Uhr, zuvor wurden noch zwei Atommüll-Behälter
aus dem AKW Unterweser und zwei aus dem AKW Grohne an den
Zug gekoppelt. Zwischen Hagenbach und Neuburg gab es Stopp-Aktion,
die vom BGS geräumt wurde.
Bei
diesem Transport handelt es sich um den vierten und angeblich
letzten des Jahres aus Neckarwestheim zur Plutoniumschleuder
Sellafield. Im kommenden Jahr sollen nach unterschiedlichen
Aussagen aus dem AKW drei bzw. zwei weitere Transporte nach
Sellafield rollen.
Der nächste "WAA"-Sammeltransport dürfte
bereits in zwei Wochen rollen. Unter anderem stehen im AKW
Philippsburg drei Behälter mit Atommüll für
La Hague beladen bereit.
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Mittwoch,
16. Juli, Wörth
Hochradioaktiver Atommüll
nach La Hague
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Aus Grafenrheinfeld und Phillippsburg rollten bei diesem
Transport die Behälter mit der atomaren Fracht.
Neueste
Nachrichten aus dem Süden:
Gefährliche Demonstrantin 17.07.2003 15:21
Dieser Artikel hat bewirkt, dass uns Grenzschutz und Polizei
in Wörth am 16.7.03 nicht wie potentielle Gewlttäter behandelten.
Immerhin! Nicht bewirkt hat er, dass die Bevölkerung mit
allen Kräften vor der Gefährdung durch diese Transporte
geschützt wird. Zwar waren am Bahnhof Wörth Polizei und
Genzschutz vermutlich wegen der von Atomkraftgegenern angekündigten
Mahnwache mit viel größerem Aufgebot als sonst aufgefahren
( wir sind also doch gefährliche Demonstranten?) . aber:
Waren beim 1. Zug, der mit 1 Castorbehälter rollte, wenigstens
an manchen Stellen entlang der Strecke ein, zwei Polizeiautos
postiert, glaubte die Polizei wohl beim zweiten Zug mit
den restlichen 3 Castoren, der dann später durchfuhr, dass
nicht mal eine Minimalüberwachung nötig sei. Die paar Beamte
in Zivil, die herumfuhren, hätten uns nicht aufhalten können,
hätten wir auf die Schienen gewollt- von wirklich uns alle
gefährdenden Aktionen irgendwelcher Spinner gar nicht zu
reden. Muss der Widerstand immer spektakuläre Aktionen machen,
damit Polizei und Grenzschutz versuchen, die Castoren nicht
vor uns, sondern vor tatsächlichen Gefahren so gut es geht
zu schützen? Echter Schutz ist sowieso nicht möglich. Deshalb:
Atomkraftwerke abschalten- weltweit! "Kreative Intelligenz
verpflichtet, zukunftsorientiert zu denken- Charakter, auch
so zu handeln!" Zitat: Lothar Habler.
(Bericht
von Indymedia.)
In Hoenheim
bei Strassburg fand an diesem Tag erneut eine erfolgreiche
deutsc-französiche Aktion statt!
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3.
Castor-Transport des Jahres aus dem AKW Neckarwestheim
Castor-Stopp (u.a.!) in
Neckarwestheim - öffentlichkeitswirksamer dt.-französischer
Protest in Metz

01.07.03
"Kein Stopp des Transports", so die Presseinfo
der Polizeidirektion Ludwigsburg. Zuvor wurden von der Polizei
bei der Gewahrsamnahme die Fotos vom Protest gelöscht
- einige allerdings nur für vorübergehend...
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Um
10 Uhr startete am Di., 1.7. der Straßentransport aus
dem AKW Neckarwestheim. An der Walheimer Höhe wurde der
Transport von AtomkraftgenerInnen zu einem Stopp gezwungen.
Vier AtomkraftgegnerInnen wurden für zwei Stunden bei
strömendem Regen gefilmt, fotografiert und Gewahrsam
genommen/gehalten.
Am nachmittag
dieses Tages protestierten ca. 20 AtomkraftgegnerInnen inmitten
des Berufsverkehrs im Bahnhof Ludwigsburg gegen die verantwortungslosen
Transporte des hochradioaktiven Materials. Der Zug aus dem
AKW Ohu mit drei Behältern passierte den Ludwigsburger
Bahnhof um 15.45 und 16.15 Uhr.
Die
Schwerpunktaktion zum Schienentransports (insgesmt 14 Behälter
wurden an diesem Tag tranportiert!) fand ab 16 Uhr im französischen
Metz statt:
Eine öffentlichkeitswirksame gemeinsame deutsch-französische
Aktion für den sofortigen Atomausstieg! (siehe unten)
Auch dieser 161. Atommüll-Transport aus den beiden
Neckarwestheimer Atomkraftwerken wird dazu beitragen, das
Meer und die Umgebung der britischen "Wiederaufarbeitungsanlage"
in Sellafield weit oberhalb der zugelassenen Grenzwerte
radioaktiv zu verseuchen. Bei diesem Transport handelte
es sich um die dritte (von vier genehmigten) Atommüll-Verschiebung
des Jahres aus Neckarwestheim ins benachbarte Ausland.
Die Excellox-Behälter standen seit dem 26.05. beladen
unter freien Himmel im AKW-Gelände.
Der Transport
steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der jetzt abgeschlossenen
Revision im AKW Neckarwestheim. Um Platz für ausgetauschte
Brennelemente im Abklingbecken zu schaffen, ist das AKW
auch auf den Abtransport dieses hochradioaktiven Mülls
angewiesen - es besteht nach wie vor ein "Rückstau"
aus dem Transporte-Stopp ("Castor-Skandal ´98-01")
und den Blockade-Aktionen insbesondere im Jahr 2001.
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Entsorgungslüge
Sofortiger Stop der Atommüll-Verschiebung!
Castor-Transport
aus dem AKW Neckarwestheim
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In
diesen Tagen rollte erneut ein Sammeltransport mit hochradioaktivem
Atommüll aus verschiedenen bundesdeutschen AKWs in
die sogenannte Wiederaufarbeitung rollen. Für Neckarwestheim
war dies der erste von vier geplanten Transporten in diesem
Jahr.
Möglicherweise aufgrund unserer Ankündigungen
wurde der Neckarwestheimer Strassentransport wieder zeitlich
vorgezogen und schon am Montag um die Mittagszeit durchgeführt.
Eine geplante Aktion zum Strassentransport scheiterte leider.
Der Atomzug aus Grafenrheinfeld passierte am Dienstag um
15.50 Uhr die Mahnwache am HBF Heilbronn. Von dort benötigte
er eineinhalb Stunden bis zur Einfahrt in Walheim! Offensichtlich
völlig ungeplant stoppte der Zug kurz bei Kirchheim,
um dann bis Bietighiem weiterzufahren, wo er für ca.
45 Minunten auf dem dortigen Bahnhof stand, relativ lange
recht unbewacht. Was vorgefallen war, ob Fehler des Lokführeres
oder Bahnpersonal, oder ob es "technische" Probleme
gab, oder "politische" Gründe, ist nicht
wirklich bekannt.
Der Zug hat Walheim am Mittwoch um 10.00 Uhr verlassen.
In Wörth, Berg und Hagenbach fanden Proteste gegen
diesen erneuten Atomtransport statt. Um 14.25 hat der Zug
die Grenze überquert.
Infos,
auch zur Irrfahrt, auf unserer Mailingliste Mailingliste
und im Pressespiegel.
Fotos aus Neckarwestehim zum Transport gibt es hier.
Sofortiger
Stopp der Atommüll-Transporte!
Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!
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CASTOR-Alarm
Neckarwestheim / Südwest 2002 - Rückblick zu den Aktionen
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Der
CASTOR kommt - und es gibt KEIN Atommüll-Endlager!
Castor-Alarm La Hague
- Gorleben im November 02
Konzept der Nadelstiche
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Während
des Transports wurden die zwölf Castoren im Südwesten
an vielen Orten an der Strecke aktiv begleitet - mit angekündigten
Aktionen und einer Blockade in Mannheim, die den Zug mindestens
eineinhalb Stunden aufhielt.
Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!
Für
den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie - weltweit!
Sofortiger Stopp aller Atommülltransporte!
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Rekord-Atommüll-Verschiebung
5. Castor-Transport
des Jahres aus Neckarwestheim
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Der
bundesweit größte Castor-Sammeltransport wurde
in der Zeit zwischen 7. und 9. Oktober durchgezogen. Aus
dem AKW Neckarwestheim wurden erneut drei Excellox-Behälter
mit hochradioaktivem Atom-Abfall nach Sellafield geschickt.
Auch
im nächsten jahr will GKN fünf Transporte nach
Sellafield durchführen.
Wir rechen damit, dass es im Februar wieder so weit sein
soll.
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21.8.:
Erneut Atommüll ins Ausland entsorgt...
Castor-Transport
nach La Hague

[Bietigheimer
Zeitung]
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Am
21. August rollte erneut ein Castor-Transport (aus den AKWs
Stade, Brokdorf und Grafenrheinfeld) durch die Region. Trotz
Ferien und der geringen Mobilisierung gab es auch dieses
Mal Protestaktionen entlang der Strecke, so unter anderem
in Gochsheim, in Bietigheim, Wörth und Neuburg.
Am
Zielort hat auch dieser Atommüll verheerende Auswirkungen.
Er verseucht die Umwelt mit radioaktiver Abluft und macht
den Meeresboden zu Atommüll. Nach wie vor gilt: Die
Atommüllproduktion muss durch den sofortigen Ausstieg aus
der risikoreichen Atomenergie jetzt beendet werden!
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4.
Castor-Transport des Jahres aus Neckarwestheim nach Sellfield (1./3.07.02)
Bald
wieder wirklich "störungsfreie Transporte"?
Strassentransport wurde erneut vorgezogen!
Trotz Transportestopp-Kampagne nur geringe Beteiligung am Protest
im Südwesten
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Von gelungenen
Aktionen konnte diesmal leider nicht wirklich die Rede sein...
Obwohl
der Transport-Termin im Südwesten relativ lange im voraus
bekannt war, können wir in diesem Fall leider nicht von
einer gelungenen Mobilisierung und guten Aktionen im Südwesten
berichten. Deutlich besser lief es da im Norden des Landes
und in Frankreich...
Ein kurze
Zusammenfassung der
Ereignisse im Südwesten u.a. findet sich hier.
Nach wie
vor gilt: Wer sich mit dem menschenverachtenden AKW-Betrieb
nicht abfinden will, muss sich engagieren. Veränderungen
bewirkt hier nur der öffentliche Protest auf der Strasse/Schiene!
Für
die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!
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CASTOR
in Wörth am 17. Juni 02
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Knapp
20 Leute aus Hagenbach und der näheren und weiteren "südwest-
deutschen" Umgebung versammelten sich in Hagenbach am Bahnhof,
um gegen den erneuten Atomtransport in die französische
"WAA" zu protestieren. Angesichts der im Zusammenhang mit
der TSK 02 wieder zurückgefahrenen Mobilisierung gab es
diessmal keine Versuche, in Hagenbach den Zug zu stoppen.
Dennoch...
Weiterlesen:
Aus einem Gedächtnisprotokoll
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AKWs
sind weder "friedlich" noch "gemeinnützig"
Stuttgart im Mai:
Atomforum ausschalten! Atomkraft stoppen!

Trailer
zu den Aktionstagen
(link in Grafik)
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Vom
14. bis 16. Mai fand in Stuttgart die "Jahrestagung
Kerntechnik" des deutschen Atomforums statt.
Auf dieser jährlichen Veranstaltung trifft sich die Spitze
der deutschen Atomwirtschaft, um über die Zukunft der Atomkraft
zu diskutieren, sie schönzufärben und weiter zu etablieren.
Die AtomkraftgegnerInnen nutzen diese Tage, um auf den Strassen
ihren Unmut darüber kundtun und mit vielfältigen Aktionen
den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft und die Abschaffung
aller Atomwaffen zu fordern.
Zeitgleich rollte aus GKN der dritte Castor des Jahres
in die Plutoniumschleuder
Sellafield. In Neckarwestheim wurde sogar der Castor-Strassentransport
aus Befürchtungen über Aktionen vor den Zeitraum
des erneut verhängten Versammlungsverbot verlegt...
Atomforum ausschalten - Atomkraft stoppen!
>
Ein Rückblick
zu den Aktionen hier.
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In
Neckarwestheim und anderswo: Atommüll gestoppt!
Castor in Gemmrigheim
gestoppt - Aktionen bei Hamburg halten Zug über vier Stunden
auf
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Erfolgreiche
Tage für die Anti-Atom-Bewegung!
Eine Zusammensfassung der Ereignisse im Südwesten
(21./22.März 02) hier:
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CASTOR-Alarm,
Neckarwestheim, 5./6.2.02
"Störungsfreier
Transport?"
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Der
Atommülltransport am 5./6. Februar ist nicht störungsfrei
verlaufen, auch wenn es keine Blockaden gab. In Anbetracht
der Tatsache, daß die Betreiber der 19 deutschen Atomkraft-werke
sobald wie möglich zum Normalzustand "Castortransporte ohne
Polizeibegleitung" zurückkehren wollen, ist jeder öffentliche
Protest eine Störung des normalen Ablaufes.
Die
Proteste richten sich gegen die Atompolitik der rot-grünen
Bundesregierung, vor allem gegen den festgeschriebenen Weiterbetrieb
der Atomkraftwerke. Die tägliche Produktion von Atommüll
muß sofort beendet werden, denn niemand weiß wohin mit dem
strahlenden Müll. Weder die Menschen in der Umgebung der
französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague noch die
Menschen in Sellafield wollen mit dem radioaktiven Abfall
leben.
Eine
Übersicht zu dem ersten
Castor aus Neckarwesheim 2002 findet sich hier.
AKW-Stilllegung jetzt!
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CASTOR
23.01.02
Unter höchster Geheimhaltung durch´s
Saarland
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Der
erste Castor dieses Jahres fuhr von Brunsbüttel (1
Behälter) und Mühlheim-Kährlich (zwei Behälter)
über Saarbrücken nach la Hague.
Protestaktionen
konnten den Transport nicht stoppen - weswegen gerne von
einem "störungsfreien" Transport geredet
wurde.
Bis zuletzt wurden die Abfahrtsorte geheimgehalten. In Mühlheim
verschlossen AKW-Gegner das Ausfahrtstor des AKWs; in Saarbrücken
versuchte man, die AKW-GegnerInnen mittels Ordnungsamts-Auflkagen
von den Gleisen fernzuhalten..
Einige Berichte
hier..
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Rückblick zu den Castor-Aktionen 2001 !
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