Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim 

TRAINSTOPPING 2002
Trainstopping 2002 - Aktionen im Süden
Juni: Widerstand gegen WAA-Transporte


TRAINSTOPPING 2002
Die Transporte-Stopp-Kampagne
Jetzt die globale Atomspirale angreifen !!!




Konsens? Atomkonsens? Mindestens 32 Jahre Weiterbetrieb von AKWs in der BRD?

Es soll nochmal die gleiche Menge an Atomstrom und Atommüll produziert werden wie in der Zeit vor dem sogenannten Atomkonsens? Das jedenfalls sieht die mittlerweile Gesetz gewordene Vereinbarung zwischen den Atomstromkonzernen und der rotgrünen Bundesregierung vor. Ein Angebot, das die Stromindustrie nicht ablehnen konnte, denn soviel Sicherheit für ihre Investitionen in Atomanlagen gab es lange nicht mehr...


Die Trainstopping-Kampagne 2002

Dagegen richtet sich die Trainstopping-Kampagne 2002. Diesen stetig weiterrollenden Zug der Atommafia: das Weiterlaufens der Atomindustrie muß gestoppt werden! Deshalb begannen die Aktionen bei deren jährlichen Meeting, dem Atomforum vom 11.5. bis 16. Mai in Stuttgart, der nächste Stop ist dann der erste Atomtransport zu einer Wiederaufarbeit-ungsanlage im Juni. In der zweiten Jahreshälfte sind dann im September mit einem UF6-Transport der Beginn und im Herbst der nächste CASTOR-Transport nach Gorleben das Ende der Atomspirale in der BRD das Ziel der Anti-AKW-Bewegung.


Juni-CASTOR: der zweite Schwerpunkt der TSK 2002

Wie schon letztes Jahr, gab es auch 2002 keinen Atommülltransport zu den Wiederaufarbeitungsanlagen, der nicht auf den Widerstand von Gruppen aus der Anti-AKW-Bewegung gestoßen wäre. Blockaden mit einem Dutzend oder hunderten von Leuten, Mahnwachen, "Bahnhofsmissionen" oder plötzlich bunte Castorwaggons, oder, oder, oder,.... das Spektrum des Aktionen war breit ... Zusätzlich zu diesen bei jedem Transport stattfindenden Aktionen, wird es dieses Jahr einen Aktionshöhepunkt im Widerstand gegen die WAA-Transporte geben. Der erste Atommülltransport aus einem AKW bei Hamburg, der im Juni rollt, soll mit besonders intensiven Widerstandsaktionen entlang der gesamten Transportroute bedacht werden.


Aktionsschwerpunkt Grenze!

Für die süddeutsche Region wird der Moblisierungsschwerpunkt in der Grenzregion liegen. Dort werden wir nach den Aktionen entlang der Strecke noch einmal deutlich machen, daß die Verschiebung deutschen Atommülls ins Ausland nicht akzeptiert wird. All diejenigen, die sich an der Strecke nicht engagieren konnten: Kommt nach Wörth oder Saarbrücken und zeigt euren Widerstand gegen das Weiterlaufen von Atomanlagen und Atommülltransporten! Stoppen wir den CASTOR auch dort!


Wörth oder Saarbrücken?

Seit Jahresbeginn verlassen die Atommülltransporte nicht wie im letzten Jahr nur über das pfälzische Wörth, sondern auch wieder über Saarbrücken die BRD. Die beiden benutzten Grenzübergänge wechseln sich in der Regel ab. Deshalb ist es leider noch nicht möglich zu sagen, wo der Transport über die Grenze gehen und wo dann der süddeutsche Aktionsschwerpunkt liegen wird. Aber: Für beide Übergänge wird ein Aktionskonzept vorbereitet! Haltet Euch über die Websites und die Infotelefone auf dem laufenden.


Das Aktionskonzept

Der Transporttag: Am Abend vorher (voraussichtlich Dienstag) gemeinsames Treffen und Vorbereitung des Protests gegen den Atommülltransport am nächsten Tag. Ausreichende Übernachtungsmöglichkeiten bestehen. den genauen Ort erfahrt Ihr über die Infotelefone.

Saarbrücken:
EA: 0178/3377154
Infotelefon Castor-Saar: 0177/8723029
Mahnwache ab 15.00 an der Saargalerie

Wörth:
Vortreffen und Übernachtung in Karlsruhe
EA: 0721/3545741

Spendenkonto:
Widerstand kostet Geld, also spendet: Koordinationskreis Ph.-burg, VoBa
Karlsruhe, K-Nr.: 6633370, BLZ 66 19 0000

CASTOR stoppen - Atomanlagen stilllegen!

Nach den Aktionen gegen die Castor-Transporte des letzten Jahres wollen wir 2002 unseren Widerstand gegen die Nuklearindustrie intensivieren:

DIE KAMPAGNE: TRAINSTOPPING 2002

Aktionen gegen Atomtransporte sind ein gutes Mittel, unser politisches Interesse, die Abschaffung der zivilen und militärischen Atomenergienutzung, in die Öffentlichkeit zu tragen. Durch die europaweite Mobilisierung zu vier Atomtransporten in diesem Jahr wollen wir die globale Atomspirale in den Fokus der Öffentlichkeit stellen, da wir uns als Teil einer weltweiten Widerstandsbewegung gegen dieses menschenverachtende, hierarchische System verstehen. Zwischendurch sind unserer Phantasie keine Grenzen gesetzt, mit dezentralen Kleingruppenaktionen eine "Politik der Nadelstiche" zu betreiben.
Die Atomspirale dreht sich und dreht sich und ...
Bei jedem Weiterverarbeitungschritt des Uranerzes bis zum fertigen Brennelement, vom Uranabbau über die Urananreicherung, die Brennelementeherstellung, die Atomkraftwerke, dezentrale und zentrale Zwischenlager bis hin zu den Plutoniumfabriken und den Endlagern wird strahlender Müll und das "Restrisiko" vervielfacht. Menschen überall auf dem Globus bekommen die Konsequenzen der lebensverachtenden Atomtechnologie zu spüren.
Beide in Deutschland betriebenen Endlager sind vollends gescheitert. Da es kein sicheres Endlager geben kann, gibt es nur eine Lösung: Den sofortigen Stopp der Produktion neuen radioaktiven Mülls. Die Unbeherrschbarkeit der Atomtechnologie zeigen auch die eklatanten Sicherheitsmängel und Störfallserien im letzten Jahr, sowie Vertuschungen von Sicherheitsverstößen in mehreren AKW's .
Außer Kontrolle sind des Königs Banditen, aber außer Kontrolle ha´m ´se nix zu bieten.
Wir wehren uns gegen die Aushebelung von Grundrechten (z.B. Demo- und Campverbote). Wir wehren uns dagegen, dass Menschen, die den Regierenden nicht ins Bild passen, im Rahmen der "Inneren Sicherheit" kriminalisiert werden (Lauschangriffe, Meldeauflagen, etc.). Wir wehren uns gegen den "Anti-Terror-Krieg" mit all seiner menschenverachtende Kriegslog(ist)ik. Atomanlagen, insbesondere Plutoniumfabriken sind ein Teil davon. Auch deshalb greifen wir die Atomlobby als Ganzes an.
Keine Ruhe im Hinterland...
Vernetzt euch, teilt euch eure Kräfte ein, nervt alle, die an den Atomtransporten beteiligt sind, wärmt euch mit kleinen oder großen Vorfeldaktionen auf, habt Spaß am Widerstand, seid kreativ, mutig und entschlossen. Wählt die Aktionsorte und die Ziele doch einfach selbst, informiert euch über bevorstehende Transporte und andere Aktionen.

 

Für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie weltweit!

Weitere Infos:

Infotelefone zu den Transporten:

TRAINSTOPPING 2002: 06151-6690300
NIX mehr: 030-23003120
Norddeutschland: 0160-5474275
Süd-West: 0175-71 12 89 4

Internetadressen:

http://neckarwestheim.antiatom.de
www.regenbogen-hamburg.de/
www.nadir.org/castor
www.indymedia.de
www.sortirdunucleaire.org/live.htm
www.muenster.de/~uwz/wiga/index.html
www.bi-luechow-dannenberg.de
www.oneworldweb.de/castor
Plakate können bei den Info-Telefonen bestellt werden
Kopiervorlage des Flugblatts (aktualisierte Version) zum download
Kopiervorlage des ursprünglichen Flugblatts zum download

 
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