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stand:
21. April 2001
Kein
Atommüll in die "Wiederaufarbeitung"!
Excellox
GKN - WAA Sellafield am 23. oder 24. April!
Wir stellen uns quer!
Jetzt Abschalten!
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Demonstration am SONNTAG, 22. April , 14 Uhr, Kirchheim/N.
Blockade: MONTAG / DIENSTAG, 23. /24.
APRIL 2001
Fast
zeitgleich mit der Absage des Castor nach Ahaus genehmigte das Bundesamt
für Strahlenschutz am 22. Januar drei Transporte vom AKW Neckarwestheim
in die WAA Sellafield. Der Betreiber der WAA Sellafield, BFNL, machte
in jüngster Vergangenheit vor allem durch Skandale von sich
reden, so z.Bsp. durch gefälschte Sicherheitsprotokolle für
Brennelemente. Der Ruf der WAA als "Plutoniumschleuder"
ist seit langem belegt. Diese sogenannte "Wiederaufarbeitungsanlage"
wäre nach deutschem Recht nicht genehmigungsfähig! Wir
erinnern uns: "Atommülltransport aus nationaler Verantwortung"....
Nun will GKN als erstes AKW nach dem Castorskandal seinen Atommüll
wieder nach Sellafield entsorgen.
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Der
Widerstand gegen den ersten WAA-Transport nach dem Castor-Skandal
war enorm erfolgreich. Trotz der eingesetzten 5.800 Beamten
von Polizei und BGS konnte der Transport bei weitem nicht
ungestört
rollen. Jetzt gilt es, diesen Druck zu erhöhen...
Es gibt eine Vereinbarung zwischen Frankreich und Deutschland,
nur eine begrenzte Anzahl von sogn. WAA-Transporten rollen
zu lassen. Danach ist erst wieder ein "Gorleben- Castor"
"notwendig. Die Polizei ist jetzt schon an der Grenze
ihrer Kapazitäten. In Niedersachsen wehrt man sich jetzt
schon vehement gegen den nächsten Castor.
Effektive Blockaden der jetzt anstehenden WAA-Transporte bringen
uns erheblich dem Ziel näher, die
AKWs am Weiterbetrieb zu hindern, und zwar an dem Punkt, wo
der riskante Betrieb am offensichtlichsten ist - der ungelösten
Frage, wohin mit dem hochradioaktiven Atommüll - der
Entsorgungslüge.
Gegen
einen "Konsens" mit der Atommafia, der den jahrzehntelangen
AKW-Weiterbetrieb zementiert - für die sofortige Stillegung
aller Atomanlagen!
Leistet Widerstand!
Auftakt-Demonstration:
So., 22. April, 14 Uhr, Bhf Kirchheim/N.
Blockade am Tor 2, AKW-Neckarwestheim: Mo/Di, 23./24.
April!
Sorgen
wir dafür, dass die vielen geplanten WAA-Transporte politisch
nicht durchsetzbar sind!
Werbt
für den Widerstand gegen den nächsten WAA-Transport!
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Aktions- und Widerstandskonzept:
Neckarwestheim:
Atomtransporte da stoppen, wo der Dreck produziert wird: Am Abfahrts-AKW.
Wir rufen dazu auf: Verhindern wir die Abfahrt der WAA-Castoren
direkt am Tor 2 des AKWs durch eine vielfältige, entschiedene
und fantasievolle Blockade!
Wird die Blockade am Tor mittels staatlicher Gewalt geräumt
und die WAA-Castoren verlassen das AKW, so wird die ganze Strassentransportstrecke
zum Aktionsort! Hierbei gilt: Wir bleiben vor dem Castor und
stoppen ihn erneut!
Wörth:
Drehscheibe deutschen Atommülls
Wenn der Atommüll in den Excellox-Behältern im Kohlekraftwerk
Walheim auf die Schiene verladen ist, beginnt das freie Spiel der
Kräfte... Aktionsort ist dann die gesammte Bahnstrecke von
der Weiche am Kraftwerk Walheim über den Bahnhof Bietigheim,
die Strecke Mühlacker - Rheinbrücke Karlsruhe bis hin
zum inzwischen hinreichend bekannten Bahnhof Wörth und der
schönen Strecke Wörth - Hagenbach - Lauterbourg. Alles
deutet zur Zeit darauf hin, dass der Zug diesen Weg nehmen soll
- werdet auch hier erneut aktiv!
Repression
"Es war schon immer etwas teuerer, im Landkreis Heilbronn aufzufallen..."
(AG Heilbronn, Verhandlung zum Bussgeld nach der Castor-Blockade
98). Immerhin: Das Wegtragen ist in den letzten drei Jahren nicht
teuerer geworden...
Auch in Neckarwestheim muss mit der rechtlich fragwürdigen
Praxis der Erteilung von Platzverweisen ohne konkreten Anlass gerechnet
werden - es ist das gleiche Bundesland, stellt euch also auf die
Umstände ein, die ihr auch in Philippsburg angetroffen habt.
Camps
/ Info-Struktur
Auf dem Festplatz in Gemmrigheim ist eine Dauermahnwache angemeldet
worden - analog zu der in Rheinsheim vor einer Woche. Weitere angemeldete
Mahnwachen auf der "Schönen Aussicht" und der "Walheimer
Höhe". Alles bisher weder genehmigt noch verboten... Eine
Camp-Wiese "zur Reserve" ist vorhanden.
Am Kirchheimer Bahnhof werden wir wieder einen Info-Punkt installieren.
Dort werdet ihr bei Euerer Ankunft mit den aktuellsten Infos versorgt.
Auf der Dauermahnwache bzw. im Camp wird es ebenfalls einen Infopunkt
geben. Dort aktuelle Infos, stündliche Info-Plenas und Bezugsgruppenfindung.
Notwendige Entscheidungen werden im Deli-Plenum getroffen, daher,
kommt am besten schon in einer Bezugsgruppe, oder bildet eine vor
Ort! Dies ist besonders auch für den Info-Fluss während
der Aktionen von Bedeutung!
Infoelefone
/ EA
* Infotelefon der südwestdeutschen anti-atom-inis, jetzt schon
rund um die Uhr zu erreichen:
0175 / 711 2894
* Infotelefon des Aktionsbündnis, live besetzt ab Montag und während
des Castor-Transports
07141 / 90 33 63
* Ermittlungsausschuss Neckarwestheim (für alles rechtliche; wenn
ihr festgenommen werdet, etc. - anrufen!)
07131 / 96 26 27
Es gibt keinen Atom-Konsens, nicht in Neckarwestheim, noch
sonst wo!
AKWs jetzt abschalten!
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Kein Atommüll in
die WAA Sellafield! (Flugblatt als
pdf zum download, aktualisiert,
Stand 12. April)
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CORE
- Umweltorganisation in der Region von Sellafield (englisch)
Excellox-Behälter
beim Beladen beschädigt
Für den Transport nach Sellafield befinden sich im AKW
drei inzwischen beladene Excellox 6 Behälter. Beim Beladen
des zweiten Excellox mit abgebrannten Brennelementen wurden Teile
des Innenbehälters beschädigt. Nach dem Aufsetzen des Deckels
auf den Innenbehälter hatte sich der Krangreifer an einem Metallrohr
so verhakt, dass das Rohr und ein Führungsstift demoliert wurden.
GKN musste den Behälter wieder entladen. Der Behälter
sei im AKW repariert worden, von Überprüfungen und neuen
Gutachten ist nichts bekannt ...
Erneut ein Störfall im GKN aufgrund von menschlichen Versagen,
der die Zweifel an der Sicherheit beim Betrieb des AKWs und bei
Transporten nur verstärkt!
Sonnenfinsternis 99: Der erste Sellafield-Excellox blieb
erst mal drin...
Repression wegen Excellox-Anlieferung
Etliche
AtomkraftgegnerInnen, die sich an den Protestaktionen gegen die
Excellox-Anlieferung beteiligten, erhielten übrigens vor
kurzem Post von der Justiz. Die jüngeren mussten zur Jugendgerichtshilfe,
die älteren erhielten Strafbefehle in Höhe von 600.-
bis 1.200.- DM. Widerspruch wird eingelegt.
Klage
gegen Transportgenehmigung
Anwohner der Transportstrecke haben gemeinsam mit Greenpeace Widerspruch
beim Bundesamt für Strahlenschutz gegen die Transport-Genehmigung
nach Sellafield erhoben. Weitere Infos hierzu bei Greenpeace.
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