HN-St: Grauf verliert Kommissionssitz
Heilbronner Stimme, 24.12.04
> Grauf verliert Kommissionssitz
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Eberhard Grauf, der frühere Reaktorchef im Kernkraftwerk Neckarwestheim,
verliert zum Jahreswechsel auch seinen Sitz in der Reaktor-
Sicherheitskommission (RSK). Auf der gestern von Bundesumweltminister
Jürgen Trittin (Grüne) veröffentlichten Liste mit 13 Mitgliedern fehlt
Graufs Name. Eine Begründung für die Nichtberücksichtigung wurde nicht
gegeben. Zuletzt war spekuliert worden, der Grünen-Politiker würde den
von der Energie Baden-Württemberg (EnBW) im Sommer gefeuerten
Kraftwerksmanager doch in der RSK halten. Die EnBW hatte damals intern
sogar Graufs vorzeitige Abberufung aus dem renommierten Kontrollgremium
gefordert, war damit aber im Bundesumweltministerium auf taube Ohren
gestoßen. Über die Hintergründe, die zu Graufs Entlassung in
Neckarwestheim geführt haben, gibt es nach wie vor unterschiedliche
Versionen.