BietZ: Störfall im Kernkraftwerk wird simuliert
Bietigheimer Zeitung, 12.11.03
ÜBUNG / Landratsamt wirkt mit
> Störfall im Kernkraftwerk wird simuliert
Einsatz von Strahlenspürtrupps der Feuerwehren
LUDWIGSBURG (bz). Das Regierungspräsidium Stuttgart führt am Samstag, 15.
November, eine Katastrophenschutzübung durch. Bei dieser Übung wird ein
Störfall im Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar in Neckarwestheim
simuliert. Als höhere Katastrophenschutzbehörde ist das
Regierungspräsidium Stuttgart unter anderem für den Katastrophenschutz in
der Umgebung kerntechnischer Anlagen zuständig. An der Übung werden auch
die Landratsämter Ludwigsburg, Heilbronn, Hohenlohekreis, Rems-Murr-Kreis
sowie die Stadt Heilbronn als untere Katastrophenschutzbehörden mit ihren
Schutzstäben mitwirken. Der Schwerpunkt des Übungsgeschehens wird im
Wesentlichen im Katastrophenschutzstab des Regierungspräsidiums Stuttgart
in Stuttgart-Vaihingen liegen. Im Rahmen einer Vollübung werden
zusätzlich sechs Strahlenspürtrupps der Feuerwehren eingesetzt, die in
den teilnehmenden Landkreisen an vorgeplanten Punkten im Gelände
simulierte Messungen vornehmen werden. Ziel der langfristig vorbereiteten
und turnusgemäß stattfindenden Katastrophenschutzübung ist es, die
beteiligten Behörden und Dienststellen auf der Grundlage der vorhandenen
Katastrophen-Einsatzpläne in ihrer Zusammenarbeit, insbesondere der
Krisenkommunikation, zu schulen und Handlungsabläufe und
Kommunikationswege auf ihre Effizienz zu überprüfen. Dies sei
erforderlich, um die sich im Katastrophenfall stellenden Aufgaben
wirkungsvoll bewältigen zu können.