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BietZ: Störfall im Kernkraftwerk wird simuliert



Bietigheimer Zeitung, 14.11.03

> Störfall im Kernkraftwerk wird simuliert
> Einsatz von Strahlenspürtrupps der Feuerwehren

Das Regierungspräsidium Stuttgart führt am Samstag, 15. November, eine 
Katastrophenschutzübung durch. Bei dieser Übung wird ein Störfall im 
Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar in Neckarwestheim simuliert.

Als höhere Katastrophenschutzbehörde ist das Regierungspräsidium unter 
anderem für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer 
Anlagen zuständig. An der Übung werden auch die Landratsämter 
Ludwigsburg, Heilbronn, Hohenlohekreis, Rems-Murr-Kreis sowie die Stadt 
Heilbronn als untere Katastrophenschutzbehörde mit ihren Schutzstäben 
mitwirken.

Der Schwerpunkt des Übungsgeschehens wird im Wesentlichen im 
Katastrophenschutzstab des Regierungspräsidiums Stuttgart in Stuttgart-
Vaihingen liegen. Im Rahmen einer Vollübung werden zusätzlich sechs 
Strahlenspürtrupps der Feuerwehren eingesetzt, die in den teilnehmenden 
Landkreisen an vorgeplanten Punkten im Gelände simulierte Messungen 
vornehmen werden. Ziel der langfristig vorbereiteten und turnusgemäß 
stattfindenden Katastrophenschutzübung ist es, die beteiligten Behörden 
und Dienststellen auf der Grundlage der vorhandenen Katastrophen-
Einsatzpläne in ihrer Zusammenarbeit, insbesondere der 
Krisenkommunikation, zu schulen und Handlungsabläufe und 
Kommunikationswege auf ihre Effizienz zu überprüfen. Dies sei 
erforderlich, um die sich im Katastrophenfall stellenden Aufgaben 
wirkungsvoll bewältigen zu können.