| Stuttgarter Nachrichten, 5. Dezember 98
Neue Castorbehälter im GKN Neckarwestheim
Neckarwestheim (sas) - Drei fabrikneue Transportbehälter
für
Brennelemente sind gestern im Kernkraftwerk
Neckarwestheim (GKN) angekommen. Laut GKN wurden
sie wegen Platznot aus der Fertigungshalle der Gesellschaft
für
Nuklearbehälter (GNB) in Mülheim/Ruhr ausgelagert.
Eine
andere Lösung wurde wegen hoher Kosten verworfen.
Weil
die Behälter ¸¸zu gegebener Zeit'' ohnehin
im GKN gebraucht
würden, wurden sie im Maschinenhaus von Block II
abgestellt. Nach wie vor besteht ein Transportstopp für
bestrahlte Brennelemente. Das Aktionsbündnis
Castor-Widerstand kritisierte den Transport. Mit den
Vorbereitungen profiliere sich GKN als ¸¸Speerspitze
gegen
die im Januar startenden Konsensgespräche''.
© 1998 Stuttgarter Nachrichten, Germany
Heilbronner Stimme, 5.12.98
Im GKN Neckarwestheim
Leere Castoren sind eingetroffen
Drei fabrikneue Brennelementtransport- und Lagerbehälter vom Typ
Castor V/19 sind am Freitag im Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar (GKN)
in Neckarwestheim eingetroffen.
Sie werden zunächst nicht mit Brennelementen beladen, weil nach
wie vor ein Stop für den Trannsport bestrahlter Brennelemente besteht,
so eine Pressemitteilung des GKN. Das Aktionsbündnis Castor-Widerstand
Neckarwestheim wirft dem Atomkraftwerk dennoch vor, ungeachtet des Verbots
Vorbereitungen für einen neuen Transport zu treffen.
Die drei Castoren wurden aus der Fertigungshalle der Firma Gesellschaft
für Nuklearbehälter in Mülheim/Ruhr ausgelagert, weil dort
keine Lagerkapazität mehr frei ist. Eine Auslagerung in eine andere
Halle in Mülheim sei zwar erwogen, dann aber wieder verworfen worden,
weil sehr hohe Mietkosten entstanden wären. Die kostengünstigste
Lösung war die Auslagerung zu GKN, da dort die Behälter ohnehin
gebraucht werden. (red)
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