| Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim |
Ludwigsburger Kreiszeitung, 14.1.98
Castoren rollen Ende MärzAtommüll -Behälter im GKN transportbereitNeckarwestheim - (pro) Als ,,wahrscheinlich realistisch" hat ein Sprecher des Gemeinschaftskernkraftwerks Neckar MeIdungen bezeichnet, denen zufolge Ende März drei Castor-Behäfter mit Atommüll vom GKN ins Zwischen-lager Ahaus rollen sollen.Zwar kenne das GKN den Termin noch nicht, doch ,,wenn Herr Kniola das so sieht, soll es uns recht sein", kommentierte der Sprecher einen Bericht des Nachrichtenma-gazins ,,Der Spiegel". Darin hatte es geheißen, im Terminpian des nordrhein-westfälischen Innenministers Franz-Josef Kniola (SPD) sei der Transport für die Woche vom 23. bis 29. März vorgesehen. Auf dem Gelände des GKN stehen derzeit drei transportbereite Castor-Behälter. Der bevorstehende Konvoi wäre der 170. Atommüll-Transport, der den Neckarwestheimer Reaktor verläßt. Auf die Frage, ob GKN sich auf ähnliche Proteste wie bei dem Gorleben-Transport im Februar 1997 einstelle, verwies der Sprecher darauf, daß bisher ,,165 Transporte völlig ruhig" verlaufen seien. Außerdem seien im weiteren Verlauf des Jahres 1997 drei Transporte nach Sellafield ebenfalls ohne nennenswerte Störungen über die Bühne gegangen. ---------------------------------------------------------------------------------------- REUTERS 10.01.98 12:09 reuters - online - politik"Spiegel" - Castor-Transport nach Ahaus geplantEnde März sollen sechs Castor-Behälter mit abgebrannten Brennelementen nach Ahaus gebracht werdenBonn - Ende März sollen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" sechs Castor-Behälter mit abgebrannten Brennelementen in das nordrhein-westfälische Zwischenlager Ahaus gebracht werden. Das Magazin berichtet in seiner jüngsten Ausgabe, das sehe der Terminplan von Landesinnenminister Franz-Josef Kniola (SPD) vor. Die Brennelemente aus den süddeutschen Atomkraftwerken Gundremmingen und Neckarwestheim sollten per Bahn nach Ahaus gebracht werden. Kniola habe die Bereitschaftspolizei angewiesen, zur fraglichen Zeit hohe Präsenz zu zeigen. Das Polizeipräsidium Münster wolle Einsatzkräfte in fünfstelliger Höhe aufbieten, um die Fracht zu sichern.
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