|
Südwestdeutsche
Anti-Atom-Initiativen
c\o Aktionsbündnis
CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
DemoZ, Wilhelmstr. 45/1, 71638 Ludwigsburg
Infotelefon: 07141 / 90 33 63 Fax: 071 41 / 92 39 91
PRESSE-INFORMATION
05.11.2003
CASTOR-Rücktransport
erreicht am Montag Deutschland
Der Countdown
läuft: ab Montagmittag, den 10.11.03 wird der CASTOR-Transport die
deutsch-französische Grenze erreichen. Wie jedes Jahr wird der Transport
in ganz Südwestdeutschland von zahlreichen Protestveranstaltungen
und Mahnwachen erwartet werden.
IEin breites
Bündnis von AtomkraftgegnerInnen aus Südwestdeutschland
ruft zum Widerstand gegen den bevorstehenden CASTOR-Transport auf.
Das Motto der Aktionen "Wir sind am Zug!" soll verdeutlichen,
dass entschlossener Widerstand bereits im Süden Deutschlands
zu erwarten ist.
Nachdem die Auftaktkundgebung schon am 25. Oktober in Lauterbourg
an der deutsch-französischen Grenze mit etwa 200 internationalen
AtomkraftgegnerInnen stattfand, geht es jetzt mit Aktionen von Kleingruppen
weiter: Am Sonntag, dem 09.November laden die AtomkraftgegnerInnen
noch einmal zum "Schienenschnuppern" entlang der Gleise
der Transportstrecke ein. Der Spaziergang beginnt um 14:30 Uhr in
Wörth-Maximiliansau bei der S-Bahn-Station "West".
Gleichzeitig findet dort ab diesem Zeitpunkt eine Dauermahnwache
statt, bis der Transport die Region wieder verlassen hat. Ab Sonntag
wird auch der Info-Bus der Anti-Atom-Initiativen in Maximiliansau
sein, der als Informationsstelle für interessierte BürgerInnen
und AktivistInnen dient.
Mit dem Grenzübertritt
der 12 Behälter strahlenden Atommülls wird Montag, den
10.11.03 um 12:40Uhr Mittag gerechnet. Der CASTOR-Transport soll
schon im Süden daran gehindert werden, ungestört quer
durch das Land zu fahren. Die südwest-deutschen Anti-Atom-Initiativen
rufen alle Menschen dazu auf, sich in den Protest einzubringen.
Möglichkeiten für Kurzentschlossene bietet das Streckenkonzept
mit zahlreichen Anlaufpunkten entlang der potentiellen Transportstrecken.
So z.B. in Bietigheim-Bissingen, Darmstadt, Mannheim und Philippsburg/Waghäusel.
Eine Sprecherin der Anti-Atom-Initiativen: "Es ist ein Unding,
dass der Bevölkerung vorgegaukelt wird, dass es einen Ausstieg
aus der Atomkraftnutzung gibt, während in Finnland Siemens
mit der Planung eines neuen AKW beauftragt wurde und eine durch
Steuergelder finanzierte Hermes-Bürgschaft von der Bundesregierung
erhalten wird. In Deutschland ist bisher kein einziges AKW abgeschaltet
worden und es wird weiterhin Atommüll quer durch Europa verschoben."
Informationen
zum geplanten Widerstand gegen den CASTOR-Transport gibt es bei
dem "Infotelefon Südwest" 0175-7112894, bei dem Infotelefon
des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim 07141/90
33 63 oder auf den Internetseiten http://neckarwestheim.antiatom.de
oder http://www.castor.de.
Für die
Veröffentlichung dieser Presseerklärung bedanken wir uns
im Voraus.
|