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Aktionsbündnis
CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
c/o DemoZ, Wilhelmstr. 45/1, 71638 Ludwigsburg
Infotelefon: 07141 / 90 33 63 Fax: 071 41 / 92 39 91
PRESSE-INFO
23. April 2002
26.April 2002
16. Jahrestag der AKW - Katastrophe
Mahnwache
am AKW Neckarwestheim - Anti-Atom Filmabend in Ludwigsburg - Solidaritätskonzert
am 27.4. in Marbach/N.
Anlässlich
des 16. Jahrestages der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl findet
zum Gedenken an die Opfer der Atomindustrie am GKN Tor 1 eine Mahnwache
statt. Treffpunkt ist Freitag, 26.4. um 20 Uhr, Veranstalter ist
der BBMN.
Im Anschluss
zeigt das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim im
DemoZ Ludwigsburg Filme über Tschernobyl und die Auswirkungen,
Risiken und Gefahren der menschenverachtenden und profitorientierten
Atom-Wirtschaft. Diese ursprünglich für den Wanderparkplatz
"Schöne Aussicht" in Neckarwestheim angekündigte
Veranstaltung findet nun aufgrund der schlechten Wetterprognose
im DemoZ Ludwigsburg, Wilhelmstr. 45/1, ab 20.30 Uhr statt. Die
Filmvorführung beginnt um 21.15 Uhr, so dass die Möglichkeit
besteht, vorher an der Mahnwache in Neckarwestheim teilzunehmen.
Gezeigt werden die Filme ""Abschied von der sicheren Seite
des Lebens", "Tschernobyl: Der zweite Sarkophag - Die
Geldmaschine." und ""Todeszone".
Vor und nach
der Filmvorführung kann im DemoZ die Fotoreportage "Tschernobyl
- Die Angst in einer Hand voll Staub" angeschaut werden. "Tschernobyl:
Die Angst in einer Handvoll Staub" ist eine Fotoreportage über
die ehemaligen Bewohner Tschernobyls, die seit einigen Jahren wieder
illegal in der Sperrzone leben. Diese Reportage des Fotografen Andreas
Lobe ist bei einem Aufenthalt in den beiden Sperrzonen um das AKW
Tschernobyl im Dezember 1999 entstanden.
Die Ausstellung ist im DemoZ Ludwigsburg übrigens noch bis
zum 10. Mai zu besichtigen. Die Broschüre zu dieser Foto-Reportage
kann auch am 26.4. beim Aktionsbündnis gekauft werden
Am Samstag,
27.04. findet ab 20 Uhr im Jugendhaus Planet X in Marbach/N. ein
Soli-Konzert mit den Scatterbrains, Goldberg und Psychodelic Love
statt - der Erlös dieses Abends ist für Menschen bestimmt,
die aufgrund des notwendigen zivilen Ungehorsams gegen die Atompolitik
Probleme mit Justiz und Behörden haben.
Informationen
zu den Filmen:
"Abschied von der sicheren Seite des Lebens"
Die Havarie im Reaktor 4 in Tschernobyl bezeichnete das Ende der
Sicherheit in der Welt. Hohe Parteikader verkleiden sich in der
Verwirrung jener Tage als Jäger und bemühen sich, die
kontaminierten Hunde abzuschießen. Ein hoher Beamter und Wissenschaftler
verzichtet auf eine Machtübernahme. Welche Chance hat die Menschheit?
Aus der Evolution hat sie bewusst offenbar wenig gelernt. Es gibt
aber Hoffnung, dass aus Versehen die Menschheit eine Vernunftreserve
gebildet hat, die ihr hilft. Aber wo liegt die?
"Tschernobyl:
Der zweite Sarkophag - Die Geldmaschine."
Der Sinn eines zweiten Sarkophags über dem zerstörten
Tschernobylreaktor muss infrage gestellt werden. Da die rot-grüne
Bundesregierung am Zustandekommen dieses Projektes und an der Beschaffung
der erforderlichen Finanzen (768 Millionen Dollar) maßgeblich
beteiligt war, haben die Filme Irritationen im Umweltministerium,
unter Bundestagsabgeordneten und bei der Gesellschaft für Reaktorsicherheit
ausgelöst.
Stellungnahmen aus diesen Kreisen zu dem Film zielen weniger darauf
ab, Argumente zu diskutieren als die Interviewpartner im Film zu
disqualifizieren. Daher erscheint es wichtig, diesen Film öffentlich
zu zeigen.
"Todeszone"
Der HR-Film schildert in einem dokumentarisch - fiktiven Szenario,
welche Auswirkungen der Katastrophenfall im Kernkraftwerk Biblis
im Ballungsraum Rhein/Main auslösen würde.
Für die Veröffentlichung der Veranstaltungen bedanken
wir uns!
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