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Aktionsbündnis
CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
c/o DemoZ, Wilhelmstr. 45/1, 71638 Ludwigsburg
Infotelefon: 07141 / 90 33 63 Fax: 071 41 / 92 39 91
PRESSEERKLÄRUNG
20.
März 2002
Castor aus Neckarwestheim trotz Polizei-Übermacht
für 15 Minuten gestoppt
Bahntransport
am Donnerstag
Etwa 20 (
von insgesamt ca. 35) AtomkraftgegnerInnen gelang es trotz der offensichtlichen
Polizeiübermacht am Vormittag, den Castor-Konvoi aus dem AKW
Neckarwestheim für 15 Minuten zu stoppen.
Drei AtomkraftgegnerInnen wurden in Gewahrsam genommen, befinden
sich aber jetzt wieder in Freiheit. Die Protest-Aktionen werden
morgen ab 13.30 Uhr am Besigheimer Bahnhof fortgesetzt.
Trotz mehrmaliger
Terminverschiebungen beteiligten sich heute Morgen ca. 35 - 40 AtomkraftgegnerInnen
an den Protestaktionen zum zweiten CASTOR-Transport dieses Jahres
aus dem AKW Neckarwestheim in die sogenannte "WAA" Sellafield.
Auf der Höhe
von Gemmrigheim gelang es ca. 20 AtomkraftgenerInnen, den CASTOR-
und Polizei-Konvoi zu stoppen und mittels einer Sitzblockade zwischen
dem zweiten und dritten CASTOR den Atommüll für 15 Minuten
zu stoppen. Die Blockade wurde von den Polizisten, die von der Neckarbrücke
zurück kommen mussten, geräumt.
Weitere "Störaktionen"
gab es auf der Bundesstrasse 27 auf der "Walheimer Höhe".
Drei AtomkraftgegnerInnen,
die selbst nicht auf der Strecke waren, wurden bei Gemmrigheim erkennungsdienstlich
behandelt und nach Ludwigsburg in Gewahrsam gebracht. Als Grund
für diese repressive und unnötige Maßnahme wurde
ein Verstoß gegen das Versammlungsverbot genannt.
Mit der Abfahrt
des Atomzuges aus Walheim rechnet das Aktionsbündnis weiterhin
für Donnerstag, zwischen 14 und 15 Uhr.
Alle AtomkraftgegnerInnen
sind aufgerufen, morgen den Bahntransport für weiteren Protest
gegen die Verschiebung von hochradioaktivem Atommüll ins Ausland
zu nutzen.
Treffpunkt ist der Bahnhof von Besigheim ab 13.30 Uhr
Aktuelle Informationen
im Internet unter http://neckarwestheim.antiatom.de oder am
Infotelefon 07141 90 33 63 (Die Ansage wird morgen Vormittag aktualisiert)
Atommüll
stoppen!
Atomanlagen sofort abschalten!
Für die Veröffentlichung dieser Presseerklärung bedanken
wir uns.
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