| Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim |
| „Keuchen für die
Kernkraft“ -
billige PR-Aktion für eine aussterbende Risiko-Technologie |
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Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim c/o Demokratisches Zentrum, Wilhelmstr. 45/1, 71638 Ludwigsburg Tel.: 07141 - 90 33 63 Fax: 07141 - 92 39 91 P R E S S E E R K L Ä R U N G 18. Mai 2000 „Keuchen für die Kernkraft“ -
Sport und Atomkraft –
gut für den Menschen.
Sie bekommen ihren CASTOR nicht dicht und sind spätestens seit dem Strahlenskandal als profitgierige Lügner entlarvt. Sie reden 15 Jahre von Sicherheit und Behälter-Falltests, ehe herauskommt, dass es diese nie gab. Sie bauen Uran ab, besonders in der dritten Welt, und berauben so die Einwohner derer natürlichen Lebensgrundlage und Gesundheit. Sie betrei-ben Atomanlagen, die immer mal wieder Menschen das Leben kosten, seien es 30 in einer Atomfabrik in Tokaimura oder 100-tausende in Folge eines Supergaus in Tschernobyl. Sie exportieren ihre Risikotechnologie in „wirtschaftlich schwache“ Länder wie Russland, weil es dort kaum Sicherheitsauflagen gibt. Sie sorgen sich nicht um die besonders vielen Kinder mit Leukämie in der nahen Umgebung von AKWs . Sie produzieren Tag für Tag hochradioakti-ven Atommüll, für den es nie eine sichere Endlagerung geben wird. Sie verdienen sich eine
goldene Nase.
Atomstromer, angeblich aus
aller Welt, starten am morgigen Freitag um 9 Uhr ihren „Maxi-Marathon für
die Kernernergie“ am Schlossplatz in Stuttgart. Ausrichter ist der Betreiber
der Atomkraftwerke in Neckarwestheim sowie die „WONUC (World Council of
Nuclear Workers)“. Nach dem Passieren der AKWs Gundremmingen und Isar soll
der „Maxi-Marathon“ am Samstag, den 19.05., in München enden.
Es ist offensichtlich: Die AKW-Betreiber und ihre Angestellten haben in der Öffentlichkeit ein Akzeptanzproblem. Durch eine billige Sportveranstaltung soll sowohl den AKW-Angestellten als auch der Öffentlichkeit suggeriert werden: Atomkraft ist gesund und gut für den Men-schen... Wir sind nicht sportlich.
Wir sind
Vor der tödlichen
Strahlung kann man nicht wegrennen.
Für die Veröffentlichung
dieser Presseerklärung bedanken wir uns.
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