Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim 
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2005/06

summertime / 23.07.
Sommertreffen gegen Atomkraft


Bevor es mit der "Sommerpause" so richtig losgeht, wollen wir Euch zu einem zwanglosen Treffen unter freiem Himmel, mit Blick auf GKN, einladen. Ab 16 Uhr treffen wir uns am 23. Juli auf dem Wanderparkplatz "Schöne Aussicht" zum diskutieren, Kaffee/Kuchen einnehmen und zum Grillen...
Themen gibt es ja genug für das zweite Halbjahr, so zum Beispiel:

  • Für GKN 1 erwarten wir seitens der EnBW den offiziellen Antrag auf Laufzeitverlängerung.
  • Im September feiert das Forschungszentrum Karlsruhe sein 50-jähriges Bestehen. Die dort lagernde "Atomsuppe" soll in Castoren nach Lubmin oder Gorleben verfrachtet werden.
  • In Neckarwestheim steht im November die Inbetriebnahme des Standortzwischenlager an.
  • Auch im November, so ab dem 11., wird mit dem nächsten Castor nach Gorleben gerechnet. Zeit, in die Vorbereitung einzusteigen...

Kommt einfach. Wir freuen uns auf spannende Gespräche und über Ideen für das zweite Halbjahr. Spaziergänge in die nähere Umgebung bieten sich natürlich auch an diesem Nachmittag/Abend an.
In Kirchheim kann an diesem Tag zudem die Ausstellung "Uran - oder das Recht auf Leben?" Uranabbau, die schmutzige Seite der Atomkraft im Rathaus angeschaut werden (
Infos beim BBMN).
Für´s leibliche Wohl ist bestens gesorgt, wenn Ihr alles dazu nötige mitbringt... . Tische und Grill ect. sind vorhanden.

Parkplatz Schöne Aussicht, zwischen Kirchheim und AKW Neckarwestheim
Sonntag, 23. Juli, ab 16 Uhr

 

Frankreich: Repression wegen "EPR - Militär-Geheimnis"
Festnahme des Sprechers des "Réseau Sortir du Nucléaire"


Stephane Lhomme wurde am 16. Mai für 14 Stunden festgenommen, seine Wohnung von einer Anti-Terrorismus-Einheit durchsucht und zahlreiche Dinge beschlagnahmt. Grund hierfür: Die Informationen, die das Netzwerk Sortir du Nucléaire veröffentlicht hat. Viele Infos unterliegen dem " Militärgeheimnis". Bei der Grossdemo in Cherbourg war fast keine Polizei zu sehen, aber der Staat greift trotzdem ein, die Repression bekommt man in Frankreich "anders" zu spüren.

[...] Stéphane Lhomme, Sprecher des französischen Netzwerks Atomausstieg "Sortir du nucléaire" wurde am Dienstag in Bordeaux durch die DST (Geheimdienst, etwa BND) festgenommen. Diese Information stammt
aus der Justiz. Es wird vermutet, dass er im Besitz von unter Militärgeheimnis liegenden Dokumente über das Atomunternehmen EDF ist. Der Einsatz wurde von der Pariser Staatsanwaltschaft angeordnet, im Rahmen von Ermittlungen wegen "Verstoß gegen das Militärgeheimnis - Hochverrat".
Die DST durchsuchte seine Wohnung um das Dokument zu finden, das vom Netzwerk Antomausstieg auf der Homemage veröffentlicht wurde. Um welches Dokument es sich handelt wurde vorerst nicht mitgeteilt. Die Umweltorganisation hatte unter anderem in Februar geheime Dokumente von der EDF veröffentlicht. Das Dokument zeigte, dass der EPR, ein neuer Typ von Atomreaktor, bei dem gezielten Absturtz eines Flugzeugs nicht standhalten würde. Die Organsation veröffentlichte auch weitere Dokumente die nach ihrer Ansicht zeigen, dass einige Bestandteile des Notkühlsystems von 34 AkWs der EDF nicht die Normen entsprechen. Stéphane Lhomme ist der Schwieger-Bruder von José Bové, ehemaliger Vorsitzende des Bauernverbands Confédération paysanne. Er wurde schon mehfach nach Anti-Atom-Demonstrationen verhaftet. Bei bestehendem Straftatbestand (Verstoß gegen das Militärgeheimnis - Hochverrat, können 5 Jahre Haft und 75 000 Euro Gedstrafe verhängt werden. [...]

Gemeinsam gegen die Projekte der Atomindustrie - Solidarität mit kriminalisierten AtomkraftgegnerInnen!

Protestschreiben bei castor.de | Contre la censure
Dokument "Konstruktive Schwächen des EPR" (3,5 mb/*.pdf) (bitte verbreiten)

Bis zu 30.000 DemonstrantInnen in Cherbourg an Ostern 06
NEIN zum EPR, JA zu Alternativen zur Atomenergie!

Obwohl Frankreich schon mehr AKWs als nötig besitzt und es höchste Zeit wäre, rationell mit Energie umzugehen und erneuerbare Energien zu entwickeln, hat die französische Regierung EDF (Electricité De France) beauftragt, einen neuen Reaktor vom TYP EPR (European Pressurized Reactor) in Flamanville im Département Manche zu errichten. Die Zielsetzung der Atomlobby ist es, uns erneut vor vollendete Tatsachen zu stellen, indem sie auf mittlere Sicht die existierenden Reaktoren durch EPR ersetzen will. Aber, die Errichtung des EPR ist - aus allen möglichen Gründen - eine mehr als schlechte Entscheidung.

Internationaler Aufruf: NEIN zum EPR, JA zu Alterntiven zur Atomenergie!

Frankreich/Cherbourg: Anti-AKW-Demonstration in Cherbourg. In Frankreich sind Tausende AtomkraftgegnerInnen bei heftigen Dauerregen auf die Straße gegangen. Die Stimmung war trotzdem gut. Menschen aus mehr als 20 Ländern beteiligten sich an der Demo. An der Kundgebung in Cherbourg nahmen nach Schätzung der Polizei mehr als 12.000 Demonstranten teil, nach Angaben der Organisatoren 30.000. Sie erinnerten an die Tschernobyl-Katastrophe vor 20 Jahren und protestierten gegen den Bau neuer Atommeiler.

Keine neue Atomkraftwerke - nicht in Frankreich, nicht in Finnland noch sonstwo!
3 Milliarden Euro für ein neues Atomkraftwerk?

Vor wenigen Jahren noch unvorstellbar, nun offiziell verkündet: der geplante Neubau eines Atomkraftwerkes in Flamanville in der Normandie. Dies hat der staatliche französische Energiekonzern EdF jetzt für das Jahr 2007 angekündigt. Seit Jahren wird von Siemens und Framatome gezielt das Märchen vom angeblich sicheren EPR (Europäischer Druckwasserreaktor) vorbereitet. Die Konzernleitung mitsamt der französischen Regierung hoffen nun, dieses Projekt in der strukturschwachen Region mit dem Lockmittel Arbeitsplätze ohne politischen Widerstand durchsetzen zu können.

Keine neunen Atomkraftwerke!
"Eine Million EuropäerInnen verlangen den Ausstieg aus der Atomenergie"

Kampagne verlängert bis zum 01. Oktober 2006

Etwa 50 Organisationen und Aktionsgruppen aus 20 Europäischen Ländern starteten am Tschernobyl-Jahrestag, dem 26.04.2004, eine europäische Kampagne, um eine Million Unterschriften gegen die Nutzung der sogenannten "friedlichen Atomenergie" zu sammeln. Bis zum 01.10.2006 sollen die Unterschrifen gesammelt werden. Das Ergebnis der Unterschriftenaktion wird medienwirksam veröffentlicht werden.

Die Zahl "1 Million" basiert auf einem Artikel im Entwurf zum europäischen Grundgesetz.
Artikel 46: Grundsatz der partizipativen Demokratie (4) Mindestens eine Million Bürgerinnen und Bürger aus einer erheblichen Zahl von Mitgliedstaaten können die Kommission auffordern, geeignete Vorschläge zu Themen zu unterbreiten, zu denen es nach Ansicht der Bürgerinnen und Bürger eines Rechtsakts der Union bedarf, um die Verfassung umzusetzen. Die Bestimmungen über die besonderen Verfahren und Bedingungen, die für eine solche Bürgerinitiative gelten, werden durch ein Europäisches Gesetz festgelegt.? Wir sind fest überzeugt, dass die Anti-Atomkraftbewegung Medien-Aufmerksamkeit gewinnen und politischen Druck ausüben könnte, wenn wir als erste Gruppe eine 1 Million Unterschriften umfassende Bürgerinitiative der Kommission vorlegen könnten.

Von den europäischen Regierungen wird ohne Aufschub die Durchsetzung der folgenden Maßnahmen eingefordert:

"- Stoppen und/oder verhindern Sie den Neubau von Atomanlagen in Europa!
- Veranlassen Sie, dass die Europäische Union und jeder Staat der EU, der Atomkraftwerke betreibt, Ausstiegspläne aus der Atomindustrie vorlegt - der Ausstieg soll so schnell wie möglich erfolgen!
- Setzen Sie sich für ein umfassendes Investitionsprogramm in Richtung Energieeffizienz und Entwicklung von erneuerbaren Energien ein!
- Setzen Sie sich für das Auslaufen des wettbewerbsverzerrenden und veralteten Euratom-Vertrages ein! Mit diesem Vertrag werden öffentliche Gelder für die Unter SUnterstützung der Atomindustrie verwendet!"

Verschaffen wir uns Gehör – unterschreibt die Liste und bittet auch eure Freunde, die Aktion zu unterstützen!

CASTOR-Proteste auch in Südwestdeutschland erfolgreich
Gorleben-Castor
- "Nix tun war gestern!"

Der Castor-Transport rollte und stand im Südwesten am Sonntag, den 20. November 2005.
In der Nähe von Bietigheim am Klärwerk haben 12 Anti-Atom-AktivistInnen ab 16:10 Uhr den CASTOR-Transport mit einer Sitzblockade 1:34 h lang aufgehalten. Relativ schnell waren alle AktivistInnen wieder auf freiem Fuß, nachdem sie kurzzeitig in Gewahrsam genommen worden waren.

Von Seiten der Polizei werden bereits Ermittlungsverfahren wegen "Gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr" geführt!
( § 315 StGB)

Konto für Spenden zur juristischen Nachbearbeitung
(Aktionsbündnis Soli-Konto)
Demokratisches Zentrum, Volksbank Ludwigsburg, BLZ 604 901 50, Konto 244 740 003, Stichwort "castor 05"

Anlässlich des Castortransportes, der auch durch den Karlsruher Hauptbahnhof fahren wird, fand am 29.10. die südwestdeutsche Auftakt-Demonstration zum Castor statt. Unter dem Motto "Ausgestrahlt! - Schluss mit der Atomenergie - Umsteigen auf erneuerbare Energien" beteiligten sich ca 300 AKW-GegnerInnen an einer bunten und ausdrucksstarken Demo.
Am 7. November fanden auch im Südwesten zahlreiche Mahnwachen anlässlich des Todestages von Sebastien Briat, der vor einem Jahr vom Castor bei einer Geschwindigkeit von 98 km/h erfasst und getötet wurde, statt.

Schluss mit der Atomenergie und dieser Atompolitik!

20 Tonnen Plutonium und Uran ausgelaufen
Sellafield: Gigantisches Leck

Wie erst am 14. Mai dieses Jahres bekannt wurde, ist in der britischen Wiederaufarbeitungsanlage "Thorp" in Sellafield durch eine undichte Rohrleitung Salpetersäurelösung mit hoch radioaktivem Material ausgelaufen. Die ausgelaufenen 83.000 Liter sollen insgesamt 20 Tonnen Uran und Plutonium enthalten. Die "hochgiftige Mischung" sei in einen in einen undurchlässigen Raum geflossen. Die Reinigung dieser Stahlkammer von der Größe einer Schwimmhalle gilt als äußerst schwierig. Kein Mensch kann sie wegen der Strahlung betreten. Wie die Flüssigkeit wieder aufgesaugt und das in ihr enthaltene Uran und Plutonium unschädlich gemacht werden kann, ist nicht bekannt. Die Betreiberin BFNL redet davon, einen Spezial-Roboter konstruieren zu müssen, um sich des Schadens anzunehmen. Neben dem Grossteil Uran in der ausgelaufenen Flüssigkeit werden auch mindestens 200 Kilogramm Plutonium in der verstrahlten Stahlkammer vermutet - Material für 20 Atombomben.

Internationale Plakatkampagne
Atomkraftwerke abschalten

Es ist wieder soweit: Die Atomindustrie kämpft für eine Renaissance der Atomenergie. Versprochen wird die Lösung für die Energieprobleme und für die befürchtete Klimakatastrophe. In mehreren Ländern gibt es auf Druck der Industrie wieder Überlegungen und Planungen für neue Atomkraftwerke und die alten Anlagen sollen noch viele Jahre weiterbetrieben werden.

Wie haltlos die Prophezeiungen der Atomindustrie sind, zeigt eine Serie von 8 Plakatmotiven der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, der Europäischen Solarvereinigung EUROSOLAR und des Weltenergiebüros WISE:

 

Gegen diese EU-Verfassung und den EURATOM-Vertrag
Ja zu dieser EU-Verfassung, heißt Ja zur Atomkraft

Zur bevorstehenden Ratifizierung des EU-Verfassungsvertrages äußern AtomkraftgegnerInnen Kritik an dieser Verfassung und dem im Anhang erwähnten weiter gültigen EURATOM-Vertrag: "Die EU-Verfassung ist militaristisch, undemokratisch und neoliberal - Ökologie wird dem Profit geopfert, Atomkraft gefördert."
Neben Punkten wie der Aufrüstungsverpflichtung und der Ermächtigung zu weltweiten Kriegseinsätzen in der EU-Verfassung wird die Fortsetzung der Privilegierung der Atomenergie durch den weiterhin gültigen EURATOM-Vertrag kritisiert: Statt diesen unzeitgemäßen Pro-Atomkraft-Vertrag endlich aufzuheben wird er durch diese Verfassung sogar noch mal bekräftigt: weiterhin sollen Millionen Euro Steuergelder für Forschung und Neubau-Subventionen missbraucht werden - obwohl nur eine Minderheit weiterhin auf diese Risikotechnologie setzt und dabei ein unlösbares Atommüllproblem hinterlässt.


Festival gegen das Atommüllendlager
Gorleben ist überall - Nein zum Endlager Bure!
29. - 31. Juli 05

"2005 - Jahr des Ausnahmezustands
Seit Jahrzehnten häufen sich in katastrophaler Weise die französischen atomaren Abfälle, ohne dass Mensch in der Lage wäre, damit umzugehen. Sie in großer Tiefe in Bure zu verbuddeln, ist in unseren Augen die denkbar schlechteste Lösung, weil auf kurz oder lang die Verseuchung der Erde vorprogrammiert wird. Im dort bestehenden Lehm-Gestein sind Risse gefunden worden, die neben einer Anzahl von Erdbeben in der Region die Ungeeignetheit des Standortes klar machen.
Der Alptraum des Atommülls mit seiner zeitlich unvorstellbaren Gefährlichkeit markiert das Scheitern der gesamten Atompolitik und steht zudem schon lang als Synonym für Polizeistaat und Demokratiefeindlichkeit.
Das Verbuddeln des Mülls ist eine tickende Zeitbombe, die wir den kommenden Generationen vermachen und Überschreitet bei weitem die regionalen Grenzen. Tu was!

Die offiziellen Instanzen kündigen, trotz zahlreicher kritischer Studien, ihre feste Absicht an, in Bure das erste und einzige französische Endlager für hochradioaktiven Atommüll zu eröffnen. Wenn wir jetzt nicht reagieren, wird die fÜr 2006 vorgesehene parlamentarische Abstimmung diese Entscheidung besiegeln. Versperren wir dem Atommüll den Weg!"


Mit Punkrock gegen Atomkraft
"Kein Zwischenlager in Neckarwestheim"
23. Juli, "Schöne Aussicht" - openair mit Glycerin


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Kopiervorlage

"Am Samstag, den 23.07.05 um 20 Uhr wird unter dem Motto "Kein Zwischenlager in Neckarwestheim" eine Demonstration in Konzertform mit der lokalen Punkrock-Band "Glyzerin" stattfinden.
Ort: "Schöne Aussicht" / Der Parkplatz zwischen der Kirchheimer Neckarbrücke und dem AKW Neckarwestheim (auf der linken Seite in Fahrtrichtung Neckarwestheim).
Mit dieser Veranstaltung soll auf einmal andere Weise ein Zeichen gesetzt werden, dass wir uns mit dem im Bau befindlichen Atomlager in unmittelbarer Nachbarschaft nicht abfinden wollen.

Neben dem Konzert wird es auch einen kurzen Redebeitrag sowie Antiatom-Infotische geben. Ein Getränkeverkauf -zugunsten der Antiatomarbeit- ist organisiert. Selbstverständlich kostet es keinen Eintritt." (BBMN / Veranstalter)

Das Aktionsbündnis beteiligt sich an dieser Veranstaltung mit einem Infostand sowie dem "Anti-Atom-Lehrfad".

http://www.bbmn.de | http://www.glyzerin.net/


Auch der Atomausstieg wird hier begraben
Kein Zwischenlager - abschalten!

"Lockers Gestein" verzögert den Bau

Plakat A2 beim Aktionsbündnis zu erhalten!

Vom AKW Neckarwestheim wurde der Baubeginn des atomaren Zwischenlagers für 151 Castoren für Anfang 2004 angekündigt. Der Atommüll, der dort gelagert werden soll, ist bis jetzt bis auf 15 bereits beladene Castoren im Interimslager noch nicht produziert. Atomausstieg unter "Rot-Grün". Auf dem hinteren Teil des GKN Geländes - oberhalb des Steinbruchs - laufen die Bauarbeiten. Dort werden die "Lüftungsschächte" mit Tiefenborungen angebracht. Gebaut wird das Zwischenlager von der Firma Baresel mit Sitz in Stuttgart und Heilbronn ( www.baresel.de). Am 30. März 04 hat das AKW offiziell mit dem Tunnelbau begonnen.
Nach Presseinformationen wird sich der Bau um ca. 8 Monate verzögern, da man beim Tunnelbohren auf "lockers Gestein" gestossen sei. Die Verlängerung der Betriebsgenehmigung des Interimslager für ein weiteres Jahr soll beantragt werden.
Bedenken von AtomkraftgegnerInnen bezüglich des unsicheren Untergrunds in Neckarwestheim, wurden im Anhörungsverfahren unbeachtet bei Seite gewischt.

Widerstand ist weiter nötig!

 


 

Nach der NRW-Landtagswahl /ab dem 27. Mai!
Castor-Alarm in Ahaus und Rossendorf

Das Aktionsbuendnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim hat sich mit den saechsischen und westfaelischen Anti-Atom-Initiativen solidarisch erklaert und mobilisiert gegen geplanten Transport von 18 Castoren
aus dem stillgelegten DDR-Forschungsreaktor Rossendorf bei Dresden ins Zwischenlager Ahaus bei Muenster.

Den Transport der 951 abgebrannten Brennelemente, der mit LKW ueber die Autobahn durchgefuehrt werden soll, ist aus Sicherheitsgruenden nicht vertretbar. Die Sammelstelle fuer atomare Abfaelle der Laender Sachsen, Sachsen Anhalt und Thueringen, in der die Castoren seit 1999 einlagern, ist genauso gut oder schlecht fuer die Lagerung der MTR-2 Behaelter geeignet, wie die typengleiche Halle in Ahaus. Zudem ist aufgrund fehlender Falltests die Transportfaehigkeit dieses Behaeltertyps genausowenig sichergestellt, wie dessen Lagerfaehigkeit geklaert. Die 5 Jahre alten Behaelter in Rossendorf weisen bereits Korrosionsschaeden auf.
So begruessenswert die Stillegung einzelner Atomanlagen auch ist, die ungeklaerte Entsorgungsfrage wird auch in diesem Fall deutlich und die macht es weiterhin erforderlich, entschieden fuer die sofortige Stillegung aller Atomanlagen und gegen jeden Castor-Transport vorzugehen!
Die Transporte sollen ab dem 27. Mai rollen.

Aufruf vom März zum download als *.pdf (350k):
Kein Castor von Dresden nach Ahaus! Atomausstieg jetzt sofort !


19. Jahrestag der Katastrophe in Tschernobyl
Castor-Transport zum Jahrestag
Mahnwache in Neckarwestheim

Besonders zynisch ist die Festlegung des Termins für den möglicherwiese letzten Atommüll-Transport aus einem deutschen AKW in die französische "Wiederaufarbeitung". Der Zug soll heute, am 19. Tschernobyl-Jahrestag um ca. 23 Uhr im norddeutschen AKW Stade starten. Der Zug mit vier Behältern soll die deutsch-französische Grenze am Mittwoch, 27.04., um 19 Uhr in Lauterbourg bei Wörth überqueren.

In Neckarwestheim fand am 26. April eine Mahnwache für die Opfer der Katastrohe statt, an der sich ca. 40 Menschen beteiligten. ( Kurzbericht Heilbronner Stimme)

No more chernobyls - sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!


Südwestdeutsche Anti-Atom-Demonstration am 24. April in Obrigheim
"Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer..."

Seit 37 Jahren ist das Atomkraftwerk Obrigheim (KWO) in Betrieb, davon 24 ohne Dauerbetriebsgenehmigung.
Im April 2005 soll es für immer abgeschaltet werden.

Ein Grund zur Freude?

Aufruf zur Demo in Obrigheim:

Abschaltung aller Atomanlagen weltweit!
Kein weiterer Atommüll!
Stärkung der erneuerbaren Energien!


Wintertage 05 - dezentrale Aktion anlässlich der Wintertagung des Deutschen Atomforums
Sofortiger Stopp aller Atomanlagen!

Nach monatelangem Vorgeplänkel fordert die Wirtschaft jetzt massiv und unverblümt einen "Ausstieg aus dem Atomausstieg". Vergangene Woche sprachen sich sowohl die führenden Industrieverbände als auch die Energielobby für eine Verlängerung der Laufzeiten der 18 deutschen Atomkraftwerke aus. Bei der Wintertagung des "Deutschen Atomforums" in der ersten Februarwoche Woche in Berlin trafen sich Vertreter der Atomindustrie und von den schmutzigen Geschäften profitierenden Unternehmen mit den energiepolitischen Sprechern aller im Bundestag vertretenen Parteien um die Rahmenbedingungen für die "zivile Nutzung" der Atomkraft zu verbessern.
AtomkraftgegnerInnen nahmen diese Vorgänge zum erneuten Anlass, die Forderung nach dem sofortigen Atomausstieg zu bekräftigen - es gibt keine vertretbare Alternative!
Mit einer symbolischen Aktion zeigten AtomkraftgegnerInnen in Neckarwestheim, dass sie nach wie vor nicht tatenlos dem verantwortungslosen Treiben der Atomkraftwerksbetreiber und ihrer Lobby zuschauen können.


2005


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