Die
Energie Baden-Württemberg hat beim Bundesumweltministerium
den Weiterbetrieb des Atomkraftwerkes Obrigheim bis
zum Frühjahr 2007 beantragt. Die Übertragung von Strommengen
des AKWs Philippsburg soll dies jetzt für noch
mindestens zwei Jahre ermöglichen. Laut dem „Atomausstiegsgesetz“
wäre eigentlich am 31.12.2002 Schluß gewesen mit dem
Atomstrom aus Obrigheim.( Aktuelle Meldungen finden
sich im Pressespiegel.)
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Atomausstieg
ohne abschalten?
Die
Grünen/Bündnis 90 stellen den mit der Atomwirtschaft
ausgehandelten Atomkonsens als den größten
Erfolg der rot-grünen Regierungszeit in Sachen
Umweltpolitik dar. Der Öffentlichkeit wird der
Atomkonsens als Ausstieg aus der Atomenergienutzung
verkauft. Wir wollen u.a. noch einmal darstellen,
warum der sogenannte Atomkonsens in Wirklichkeit KEIN
Erfolg ist, sondern eine Lüge.
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Ein
Plädoyer, sich wieder einzumischen
Im
Wahlkampf hatten die Grünen noch siegesgewiss von
der fristgerechten Abschaltung des Kernkraftwerks
Obrigheim (KWO) gesprochen. Kanzler Schröder hat mit
seinem Versprechen an den Betreiber, die Laufzeit
des KWO zu verlängern, dieses Ansinnen in Frage gestellt.
Ruhe ist keine eingekehrt in Obrigheim. Eine Region
im Zwiespalt zwischen der Sorge um den Umweltschutz
und der Angst um die Arbeitsplätze.
Ein "Obrigheim - Stimmungsbild" aus der
Neuen Züricher Zeitung vom 6.Dezember:
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Scharmützel um ein Atomkraftwerk