Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
Aktuelles

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 19.10.06

Neu: http://neckarwestheim.antiatom.net

hier kein update mehr...


Europäsische Petition unterschreiben!


Rückblick zu den Atommüll-Transporten


-> aktuellste Infos, unabhängig vom Aktualisierungs-Stand dieser Seite:
Mailingliste online lesen | Presse-Spiegel

Laufzeitenverlängerung für Biblis A, B, Brunsbüttel und Neckarwestheim I
Gorleben-Castor ab dem 11. November, 14.30 h, Wörth/Rh.
Südwestdeutsche Demo in Biblis am 4.11.


Biblis, Juni 2001

Ein heißer Herbst steht ins Haus. Laufzeitverlängerungen für uralte Atomkraftwerke werden beantragt, der Castor rollt bald wieder, es wird von einem Endlager für Atommüll in Ba-Wü gesprochen, in Neckerwestheim wird voraussichtlich noch in diesem Herbt das Zwischenlager eröffnet.

- Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke Ant-Atom-Herbst im Jahr 2006 (Kurz-Info)
- Südwest-Demo zum AKW Biblis / 04.11.: Infos/Aufruf bei castor-stoppen.de

- Am AKW Brunsbüttel findet am 04.11. ebenfalls eine Demo statt!
- Stromwechsel-Kampagne: www.atomausstieg-selber-machen.de

Infos zum Castor im Südwesten: www.castor-stoppen.de und auf unserer Mailingliste. Beteiligt Euch!

Fertigstellung des Zwischenlagers am AKW Neckarwestheim
Atommüllproduktion stoppen - jetzt!
Abschalten und umsteigen!

Seit dem sogenannten "Atomkonsens" dient die Lagerung des hochradioaktiven Atommülls an den AKW-Standorten als sogenannter Entsorgungsnachweis laut § 6 Atomgesetz, ohne welchen die AKWs nicht betrieben werden dürfen. Keinesfalls ist mit dem lagern des Atommülls für 40 - 60 Jahre am AKW-Standort die Frage nach der Entsorgung des hochgiftigen und der hoch radioaktiven Hinterlassenschaft des AKWs irgendwie geklärt. Das Problem wird schlichtweg den nachfolgenden Generationen aufgebürdet - koste es, was es wolle. Die mögliche sofortige Energiewende wird aus rein wirtschaftlichen Interessen auch von der EnBW weiter blockiert.

Für eine sichere Stromversorgung werden weder die AKWs in Neckarwestheim noch andere Atomkraftwerke gebraucht. Keine weitere Atommüllproduktion - AKWs sofort abschalten!

Widerstand ist weiter nötig!

Kernforschungszentrum Karlsruhe
Seit 50 Jahren: Atomare Helfershelfer


Im Juli 1956 gründete der Bundesminister für Atomfragen, Franz Josef Strauß, das Kernforschungszentrum Karlsruhe. Ein Politiker, der sogar die Atombombe für Deutschland wollte und gegen die Ratifizierung des Atomwaffensperrvertrages durch Deutschland war. Gern greifen wir das aktuelle Motto des Kernforschungszentrums Karlsruhe auf: "Entdecken, was dahinter steckt!" Denn der Gründungsauftrag blieb bis heute Programm: Atomare Erfüllungsgehilfen im Auftrag der Politik und vor allen Dingen der Atomindustrie. Kein einziger Forschungsbereich befasst sich mit umweltfreundlichen und regenerativen Energien.
Am Samstag, 23. September, feiert sich das Kernforschungszentrum mit einem groß angelegten "Tag der offenen Tür".

Die Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen laden zu einer (angemeldeten) Gegenöffentlichkeitsaktion an diesem Tag ein:
Sa, 23.09., 13.30 - 17.00 Uhr, am am Kernforschungszentrum . Beteiligt Euch!

Kernforschungszentrum Karlsruhe - Seit 50 Jahren: Atomare Helfershelfer
Bericht/Bilder zur Aktion bei Indymedia

Sicherheits-Defizite: Augen zu und durch?
Beinahe-GAU in Schweden


Im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark-1 ist es am 26. Juli beinahe zu einem Unfall gekommen. Nach den bislang vorliegenden Informationen führte ein Lichtbogen und ein Kurzschluss außerhalb des Atomkraftwerks dazu, dass es zu einer Trennung des Kraftwerks vom Stromnetz kam. Danach versagte zusätzlich die Stromversorgung des Atomkraftwerks durch den kraftwerkseigenen Generator.
Nach Einschätzung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW kann bereits ein Kurzschluss, beispielsweise infolge eines Unwetters, in Deutschland jederzeit zum Super-GAU führen. "Der Kurzschluss außerhalb des schwedischen Atomkraftwerks Forsmark hat dazu geführt, dass in der Anlage alles aus dem Ruder lief und nur wenige Minuten bis zum Super-GAU gefehlt haben", so Henrik Paulitz, Atomexperte der IPPNW. In Biblis B habe am 8. Februar 2004 ein wetterbedingter Kurzschluss außerhalb der Anlage dazu geführt, dass es zum gefürchteten "Notstromfall" kam. "Hierbei handelt es sich um eine ganz grundlegende, nicht lösbare Sicherheitslücke."
Die Landesregierung und die Atomaufsicht in Baden-Württemberg schließen, wie nicht anders zu erwarten, für die EnBW-AKWs im Land solche gravierenden Störfälle aus...

IPPNW: Ausführliche/ Lesenswerte Infos zum Beinahe-Atom-Unfall in Schweden
Atomaufsicht Ba-Wü: Kritische Aufsicht oder politische Gefälligkeitsaussagen? (Aktionsbündnis-PE, 09.08.06)
Presseartikel bei unserem Nachrichtenüberblick

Aktion Stromwechsel
... der persönliche Atomausstieg!


Durch einen Wechsel des Stromanbieters kann jeder selbst mit entscheiden, welcher Strom erzeugt wird
Sofort Umsteigen - leisten kan sich das Jede/r!

Die Stromproduktion der großen Energieversorger erfolgt in umweltschädlichen CO² erzeugenden und uneffektiven Großkraftwerken. So nutzen beispielsweise Atomkraftwerke nur ein knappes Drittel der eingesetzten Energie für die Stromerzeugung aus und hinterlassen strahlenden Müll für Jahrtausende.
Dabei sind die technischen Möglichkeiten für eine umweltfreundliche, regenerative Stromerzeugung längst vorhanden. Sie müssen jedoch politisch in Form einer dezentralen Energieerzeugung gegen die heutigen Energieversorger durchgesetzt werden. Drei Energieunternehmen bestimmen in der Bundesrepublik monopolartig die Stromproduktion und besitzen die Stromnetze.
Seit 1998 besteht die gesetzliche Verpflichtung zur bundesweiten Stromdurchleitung, deshalb kann der Stromanbieter jetzt frei gewählt werden. Jeder hat so die Möglichkeit schadstofffreien Strom aus erneuerbaren Energien zu beziehen.

Infos:
Empfehlenswerte Stromanbieter / Preise / Info-Flyer

Nicht empfehlen können wir das neue Stromangebot der Stadtwerke Ludwigsburg:
Jetzt Schweizer Atomstrom für Ludwigsburg? (Aktionsbündnis-PE vom 22.07.06)

30 Jahre Atomstrom aus Neckarwestheim
Zum Jubiläum eine atomare Würdigung


Seit dem 26. Mai 1976 finden im Block I des Atomkraftwerkes Neckarwestheim fortlaufende atomare Kettenreaktionen statt, läuft dort die gefährlichste Form der Stromerzeugung, die es auf diesem Planeten gibt. Seit 30 Jahren wird dort täglich die Menge an strahlendem hochradioaktiven Atommüll erhöht, der für die Menschen heute und für alle späteren Generationen eine tödliche Gefahr ist. Er wurde bis 2005 mit über 180 Transporten in die Plutoniumfabriken nach Sellafield/England und La Hague/Frankreich „entsorgt“.

30 Jahre Atomstrom aus Neckarwestheim

Informationsreader mit Widerstandsterminen
Gemeinsam gegen das europäische Atommüll-Endlager in Bure
28 - 30. 07.06 Festival de Bure


Im benachbarten Lothringen wird seit Jahren an einem so genannten „Endlagerlabor“ für hoch­radioaktiven Müll gebaut. Obwohl der Widerstand gegen das Endlagerprojekt in der dünn be­siedelten Region immer stärker wächst, soll hier eine Scheinlösung für das von Grund auf unlösbare Atommüllproblem geschaffen werden.
Deutschland ist mit einigen Firmen direkt an der Forschung beteiligt und finanziert rund ein Viertel der rund 7 Millionen EURATOM-Forschungsgelder, die hier investiert werden. Gegen die Atomlobby und die "Renaissance" der Atomenergie ist internationaler Widerstand notwendig - konkret gilt es, sich verstärkt an Protest im grenznahen Bure zu beteiligen.
Dieses Jahr steht die Parlamentsentscheidung an; ein vorgezogene positives Votum für den Endlagerstandort droht. Dies zeigt, dass die ganze so genannte "Entscheidung" ein abgekartes Spiel ist und dass das Endlager undemokratisch, ohne Bürgerbefragung und entgegen berechtigter Kritik, z.B. aufgrund geologischer Verwerfungen, durchgeboxt werden soll.

Nein zum Endlager Bure! Hierfür ist Internationale Solidarität gefragt:
Beteiligt Euch am Widerstand, kommt nach Bure!

Gemeinsam gegen das Endlager in Bure (*.pdf)
Informationen zum geplanten Endlager für hochradioaktiven Müll in Frankreich mit Texten zu Lage, Hintergrund, Widerstandshaus sowie Aktionskalender 2006 (von der Bure-Stop Gruppe Trier)

"Dezibels contre la poubelle"
Festival in Bure (28.-30. Juli) / Programm

Berichte zum Festival: Indymedia | Indymedia | Junge Welt | Neues Deutschland |

Restrisiko goes Überall
Anti-Atom-Sendungen in den deutschsprachigen Freien Radios


"restrisiko" sieht sich als Projekt zur Vernetzung der Anti-Atom-Sendungen im deutschsprachigen Raum. Wenn ihr in irgendeiner Form bei uns mitmachen wollt - und dazu seid Ihr herzlich willkommen!
Bei den Downloads findet Ihr aktuelle und ältere Sendungsbeiträge. Das Herunterladen ganzer Sendungen ist allerdings aufgrund der GEMA-Problematik den Freien Radios vorbehalten.
Hört rein!

restrisiko.tv

Neckarwestheim/Stuttgart: Veranstaltungen & Aktionen im April 2006
20 Jahre nach Tschernobyl - Atomausstieg jetzt sofort!

Demo am 23.04. / Hearing 24.04. / Mahnaktion am 26.04.


Plakat/Flyer

Am 26. April 2006 jährt sich die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl zum 20sten Mal. Während die Folgen dieses GAUs immer mehr in Vergessenheit geraten, jüngeren Menschen möglicherweise gar nicht mehr bekannt sind und von Pro-Atom-Lobbys bewusst manipulierend kleingeredet werden, wird national und international der Ausbau der Atomkraft forciert. Tschernobyl steht für die Erkenntnis, dass die Atomenergie nicht beherrschbar ist. Die Nutzung der Atomenergie ist mit erheblichen Risiken verbunden.
Im Zentrum der Veranstaltungen standen eine Demonstration am 23. April und ein Hearing am 24. April. An beiden Veranstaltungen beteiligten sich internationale Gäste aus Finnland und Russland: Oleg Bodrov (Green World, Sosnovy Bor/Russische Föderation) und Ulla Klötzer (Women against Nuclear Power, Helsinki/Finnland). In Sosnovy Bor ist das älteste AKW vom Tschernobyl-Typ am Netz. Der Betrieb findet unter katastrophalen Bedingungen statt. In Finnland wird das erste neue AKW in Europa vom Typ EPR gebaut. Dieser Prototyp gilt als Türöffner zum AKW-Neubau in Europa, wie er bereits in Frankreich, England, der Türkei, in Holland und in der Schweiz in der Diskussion oder bereits im Genehmigungsverfahren ist.

20 Jahre nach Tschernobyl - Atomausstieg jetzt sofort!
Kurzbericht auf Indymedia (27.04.)
Bericht zur Lage in Finnland (v. Ulla Klötzer)
Bericht zur "offiziellen" Tschernobyl-Konferenz (v. Susan Boos)
Fotos aus der Lokalpresse


CASTOR-Proteste auch in Südwestdeutschland erfolgreich
Gorleben-Castor
- "Nix tun war gestern!"

Der Castor-Transport rollte und stand im Südwesten am Sonntag, den 20. November 2005.
In der Nähe von Bietigheim am Klärwerk haben 12 Anti-Atom-AktivistInnen ab 16:10 Uhr den CASTOR-Transport mit einer Sitzblockade 1:34 h lang aufgehalten. Relativ schnell waren alle AktivistInnen wieder auf freiem Fuß, nachdem sie kurzzeitig in Gewahrsam genommen worden waren.

Von Seiten der Polizei werden bereits Ermittlungsverfahren wegen "Gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr" geführt!
( § 315 StGB)

Konto für Spenden zur juristischen Nachbearbeitung
(Aktionsbündnis Soli-Konto)
Demokratisches Zentrum, Volksbank Ludwigsburg, BLZ 604 901 50, Konto 244 740 003, Stichwort "castor 05"

 

AKWs und Klimaschutz
Vom Mythos Atomkraft sei gut für das Klima

Die Stimmen werden lauter: „Wer sich für den Schutz des Klimas einsetzt,muss sich auch für den Betrieb von Atomkraftwerken einsetzen!“ Energiepolitik und Klimaschutz wurden auch zu zentralen Themen des Wahlkampfes.

Doch nicht nur PolitikerInnen, auch die Energiekonzerne melden sich in den letzten Wochen erneut zu Wort und beschwören die Atomenergie als Heilsbringer für den Klimaschutz. Doch geht es ihnen dabei wirklich um den Schutz des Klimas? Oder doch eher darum, ihre Industrie am Leben zu halten? Im Jahr 2003 wurden in Deutschland 865 Millionen Tonnen CO2 emittiert. Den größten Anteil hatte die Energieerzeugung mit 385 Millionen Tonnen, gefolgt von den Sektoren Verkehr und Industrie.Der Zusammenbruch der ostdeutschen Industrien führte Anfang der 90er Jahre zu einem deutlichen Rückgang der CO2- Verschmutzungen – auch im Energiebereich. Bis zum Jahr 2003 konnten die Treibhausgasemissionen daher um 18,5 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 reduziert werden. Doch seit 2000 ist erneut ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Die deutsche Regierung hat sich verpflichtet, den Ausstoß der Klimagase bis zum Jahr 2012 gerechte und sichere Energieversorgung weltweit möglich machen?

weiterlesen: Vom Mythos Atomkraft sei gut für das Klima (aus der Gorleben-Rundschau Sept. 05)

In eigener Sache

  • Unser Infotelefon (07141 90 33 63) ist bis auf weiteres Mittwochs von 20.oo bis mindestens 22.oo Uhr besetzt.
  • SMS-Alarmkette des Aktionsbündnis: Wenn ihr per sms alamiert werden wollt, schickt einfach eine mail ans Aktionsbündnis.
  • Aufruf zur Mitarbeit: Neben unserem regelmäßig per Post verschickten neckarwestheimer anti-atom-info gibt es beim Aktionsbündnis natürlich immer wieder weitere Flugblätter, Aufrufe, Unterschriftenlisten und Informationsmaterial. All diese Dinge sind bei uns in größerer Stückzahl vorrätig und warten darauf verteilt bzw. ausgelegt zu werden.
    Wir suchen AtomkraftgegnerInnen, die an der Verteilung regelmäßig mitarbeiten wollen. Das Drucken der Flugblätter wird bereits über die Spenden finanziert. Für das versenden freuen wir uns jedoch über eine Portospende.
    Alle InteressentInnen melden sich bitte beim Infotelefon, per Mail oder per Post (mit Mengenangaben).
  • Sonntagsspaziergänge in Neckarwestheim finden im Vorfeld von Transporten am 1. Sonntag des Monats statt. 14 Uhr, Bahnhof Kirchheim/N.
  • Wichtig - Unser Bankkonto: Demokratische Zentrum,Volksbank Ludwigsburg, BLZ 604 901 50, Kto. 244 740 011
  • Unser Internet-Angebot: Diese Homepage dient vor allem der Information zum regionalen Widerstand am AKW Neckarwestheim. Mehr ist zur
    Zeit von hier nicht zu leisten. Für weitergehende Information empfehlen wir Euch wärmstens CASTOR-NIX-DA!
    Wir führen unsere Mailing-Liste. Hier gibt´s unregelmäßig aktuelle Infos. Bei Interesse: Mail.
PGP
Unseren Public Key (2.6.3i) gibt es hier.
CASTOR-NIX-DA
Mehr aktuelles bei CASTO-NIX-DA

Aktionsbündnis - Startseite

Startseite

seit Februar 2001 WebCounter


aktuelles


20 Jahre nach Tschernoby
l


mailingliste


termine


presseerklärungen


lokalpresse


archiv


karten / fotos


infos zum
aktionsbündnis


materialien/
plakate


links


download


pgp


eMail




yello miles etc
.