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Bürgerinnen und Bürger würdigen Mappus Engagement für die Atomindustrie
Verleihung des "Pinocchio 2004" an
Umweltminister Mappus
Trotz
vielfältiger Bemühungen seitens EnBW und Umweltministerium kommt
die Betreiberin der Atomkraftwerke Philippsburg und Neckarwestheim
seit dem Sommer nicht aus den Schlagzeilen. Dies, obwohl Umweltminister
Mappus nicht müde wird, Sicherheitsdefizite im AKW Neckarwestheim
grundsätzlich zu bestreiten. Mit dem aktuellen Skandal um die Falschaussagen
des Umweltministeriums zur Entlassung des Leiters von GKN II, Hr.
Grauf, wird offenkundig, wie die Politik einseitig die Interessen
der Energiekonzerne auf dem Rücken und gegen die Interessen der
Bevölkerung durchzusetzen versucht.
Leider
war Hr. Mappus angeblich nicht da, um den verliehenen Preis entgegen
zu nehmen. Nachdem sich die besorgten AnwohnerInnen um das AKW Neckarwestheim
nicht aus dem Ministeriumsgebäude vertreiben liesen, erschien schließlich
der Vertreter des Herrn Mappus, Herr Birn. Dieser weigerte sich
empört und erregt, den "Pinoccio 2004" für den Minister entgegen
zu nehmen. Die lange Nase sei doch ein Hinweis auf Lügen aus dem
Ministerium...
Die Bedenken besorgter AnwohnerInnen um das AKW Neckarwestheim konnte
er nicht nachvollziehen.
Presseankündigung:
Verleihung
des "Pinocchio 2004" an Umweltminister Mappus

"Pinocchio
2004" für Hr. Mappus

vor dem Ministerium

Nach dem versuchten
Rauswurf dann doch Gesprächsbereitschaft


Hr. Birn, Vertreter
des Herrn Mappus, ist über den Lügenvorwurf empört...
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