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SWR: Atomkraftgegner planen Gleisblockade (und andere Meldungen)



> Hagenbach / Kreis GER 
> Atomkraftgegner planen Gleisblockade  
Atomkraftgegner haben in Hagenbach massive Proteste gegen einen am 12. 
November geplanten Atomtransport von Frankreich nach Deutschland 
angekündigt. Ziel sei es, den Transport hinter der Grenze bei Lauterbourg 
aufzuhalten. Die Proteste sollen bereits am 10. November in Karlsruhe 
beginnen.
Der Atommüll-Transport aus dem Kernkraftwerk Unterweser bei Bremen ist am 
Nachmittag in Wörth eingetroffen. Der Zug fährt nach Lauterbourg weiter, 
wo er gegen 18.30 Uhr die Grenze überqueren soll.

> Neckarwestheim 
> Doch Unregelmäßigkeiten bei Revision  
Entgegen ersten Meldungen kam es bei der neuntägigen Revision in Block 2 
des Gemeinschaftskraftwerkes GKN in Neckarwestheim doch zu vier 
meldepflichtigen Ereignissen. So wurden unter anderem Risse und 
Materialabtragungen an Regelventilen festgestellt, außerdem konnte eine 
Entwässerungsarmatur nicht geschlossen werden. Nach Angaben des GKN 
wurden alle Fehler mittlerweile behoben. Nach Angaben des 
Umweltministeriums wurden alle Vorfälle in die Kategorie N wie Normal 
eingestuft, dennoch darf der Reaktor erst nach einer gründlichen 
Überprüfung wieder angefahren werden. Experten erwarten jedoch, dass 
Block 2 wie vorgesehen, morgen früh wieder ans Netz geht.
> Philippsburg 
> EnBW-Chef von Weiterbetrieb des AKW überzeugt  
Die Energie Baden-Württemberg ist offenbar vom Weiterbetrieb des 
Kernkraftwerks Philippsburg überzeugt. Der Vorstandsvorsitzende der EnBW, 
Gerhard Goll, hat den Störfall in Block II heute als Einzelfall 
bezeichnet. Goll sagte in Stuttgart, dass beim Wiederanfahren des 
Reaktors die Notkühl-Becken nicht vorschriftsmäßig gefüllt wurden, sei 
ein schwerwiegender Fehler gewesen. Für diesen Fehler seien aber die 
Betreiber in Philippsburg verantwortlich, nicht die EnBW als 
Gesamtbetreiber-Gesellschaft. In den Kernkraftwerken Obrigheim und 
Neckarwestheim habe es dagegen nur kleinere Verstöße gegen die 
Vorschriften gegeben. Die Atomwirtschaft könne das verloren gegangene 
Vertrauen wieder zurück gewinnen.